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«Ausnahmen wären gefährlich»

Der Internationale Skiverband FIS entscheidet am Wochenende, ob Lindsey Vonn in Lake Louise die Abfahrt der Männer bestreiten darf. Der Schweizer FIS-Präsident Gianfranco-Kaspar hat höchste Bedenken.

«Dieser Wunsch ist schon lange in mir», sagt Lindsey Vonn und fiebert dem Entscheid der FIS entgegen.
«Dieser Wunsch ist schon lange in mir», sagt Lindsey Vonn und fiebert dem Entscheid der FIS entgegen.

Der Geschlechterkampf im Skizirkus ist auch nach dem Startschuss der neue Saison in Sölden das vorherrschende Thema. Um die Diskussionen um Lindsey Vonn endlich zu beenden, hat der Internationale Skiverband bei der aktuellen Tagung in Zürich die US-Skifahrerin zum Traktandum gemacht. «Dieser Wunsch ist schon lange in mir», sagt Vonn und fiebert dem Entscheid der FIS entgegen.

Ob sich Vonn Ende November in Lake Louise in der Abfahrt mit Männern messen darf, ist nicht augeschlossen, aber höchst fraglich. Das offizielle Vergleich wäre für den Skisport eine Revolution und ein mediales Grossereignis. Anderseits müsste es sich dabei um eine Ausnahme handeln, weil ansonsten das Regelwerk der FIS überarbeitet werden müsste. Aber auch eine einmalige Aktion findet nicht überall Anklang. «Ausnahmen sind gefährlich», sagt FIS-Präsident Gianfranco Kasper, «denn dann muss man sie auch allen anderen zugestehen. Und dann wären auch die Männer bei den Frauen startberechtigt.»

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