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«An ein Karriereende hat niemand gedacht»

Einen Tag nach dem Super-G der Frauen schaut die schwer gestürzte Lindsey Vonn bereits wieder nach vorne. Zuerst wartet aber eine lange Pause auf die Amerikanerin.

Wird in Vail operiert: Lindsey Vonn.
Wird in Vail operiert: Lindsey Vonn.
Keystone

Gestern Abend wurden bei Lindsey Vonn ein Kreuzband- und ein Innenbandriss im rechten Knie sowie ein Bruch des Schienbeinkopfes diagnostiziert. Heute gab Robert Trenkwalder, Vonns Betreuer, in einem ORF-Interview bekannt, wie lange der Superstar pausieren muss: «Der Arzt sagte, das wird neun Monate dauern. Lindsey meinte, das geht nicht, sie will in Lake Louise wieder gewinnen. An ein Karriereende hat niemand gedacht.» William Sterett, amerikanischer Teamarzt, erklärte gegenüber verschiedenen Medien, dass er zusammen mit Vonn nach Vail fliege, wo sie Anfang nächste Woche operiert werde. Die 28-Jährige konnte bereits gestern Abend wieder aus dem Spital ins Teamhotel zurückkehren.

Ob der Sturz auf die Startverschiebungen oder die schlechte Sicht zurückzuführen ist, ist nicht klar. Trenkwalder erklärte auf jeden Fall, dass Vonn niemandem die Schuld zuschieben wolle. Auch das amerikanische Team wollte keine Schuldigen suchen: «Das Rennen hat stattgefunden, mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Es gab keine Diskussion darüber, dass es nicht hätte stattfinden sollen.»

Maiers Kritik

Viel weniger zurückhaltend mit der Kritik war der deutsche Alpin-Direktor Wolfgang Maier: «Man will bei der WM in Schladming Superlative schaffen. So wird das nicht gehen. Denn statt Superlativen hat man nun ein Rennen, das nicht für alle gleich war, einen Abbruch sowie einen schwer verletzten Superstar. Da hat man einen Elfer aus fünf Metern verschossen.»

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