Zum Hauptinhalt springen

Ammann trotzt dem tückischen Wind

Simon Ammann zieht auf der Normalschanze von Lahti in der Windlotterie kein Glückslos. Nach Platz 22 im ersten Durchgang verbessert sich der Toggenburger imerhin noch auf den 8. Schlussrang.

Gelungene Schadensbegrenzung im zweiten Durchgang: Simon Ammann.
Gelungene Schadensbegrenzung im zweiten Durchgang: Simon Ammann.
Keystone

Wegen des starken Windes war der Einzelwettkampf auf die Normalschanze verlegt worden. Aber trotz dieser Änderung verlief der erste Durchgang nahe an der Grenze der Regularität. Neben Ammann (22.) mussten auch Thomas Morgenstern (24.) und Andreas Kofler (26.) den unfairen Verhältnissen Tribut zollen. Andere bewährte Weltcup-Athleten wie Tom Hilde (36.), Severin Freund (38.) Kamil Stoch (39.), Jakub Janda (42.) oder der Skiflug-Weltmeister Robert Kranjec (44.) schafften nicht einmal den Vorstoss in den Final.

Im Final fiel der Wind weniger heftig und turbulent ein, und prompt wurden die Kräfteverhältnisse ins rechte Licht gerückt. Mit der viertbesten Leistung gelang es Simon Ammann, 14 Positionen wettzumachen und auf den 8. Schlussrang vorzustossen. Anders Bardal rückte vom 9. auf den 2. Platz vor, womit der Norweger seine Weltcupführung konsolidierte.

Klarer Sieger wurde Daiki Ito. Der Japaner führte nach dem ersten Durchgang und wartete im Final mit der zweitbesten Leistung auf. Dies bedeutete für Ito 6,3 Punkte Vorsprung auf Bardal und den dritten Weltcupsieg seiner Karriere. Ito setzte sich erstmals im Ausland durch. Ende Januar hatte er bei mässiger Beteiligung die zwei Weltcup-Anlässe auf der heimischen Schanze in Sapporo für sich entschieden.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch