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Ammann springt in die Top Ten

Der vierfache Olympiasieger zeigte auf der Normalschanze mit 92,5 und 91,5 m zwei ansprechende Flüge. Er belegte in Lillehammer Rang 9.

Mischte in Lillehammer noch nicht ganz vorne mit: Simon Ammann.
Mischte in Lillehammer noch nicht ganz vorne mit: Simon Ammann.
Keystone

Simon Ammann legte mit Rang 9 beim Weltcupspringen in Lillehammer erstmals in dieser Saison seine Karten auf den Tisch. Mit der Top-Ten-Klassierung gelang ihm ein solider Einstand.

«Ich bin zufrieden, insbesondere mit der Qualität der Sprünge», kommentierte Martin Künzle die Flüge des vierfachen Olympiasiegers auf 92,5 und 91,5 m. Einzig einen leichten Wackler in der ersten Flugphase des ersten Sprungs sowie eine nicht perfekte Anfahrtshocke im zweiten Umgang beanstandete der Trainer. Simon Ammann zog ein ähnliches Fazit: «Ich bin zufrieden, aber nicht begeistert.»

Die Lücke, die zu den besten Skispringern klafft, ist nicht dramatisch. Der neunte Rang ist aus zwei Gründen nur bedingt aussagekräftig. Einerseits musste Flieger Ammann auf der Normalschanze ans Werk, andererseits kompensiert die Windregel die unterschiedlichen Verhältnisse nicht in jedem Fall optimal. Noch bleibt genügend Zeit, um zum Tourneeauftakt Ende Dezember in Oberstdorf (De) die Topform zu erreichen. Hektik ist keine angesagt.

Kofler das Mass der Dinge

Dass sich Ammann primär an den Österreichern orientieren muss, war bereits vor Lillehammer klar. Etwas überraschend bildet nicht Thomas Morgenstern oder Gregor Schlierenzauer das Mass aller Dinge, sondern Andreas Kofler. Der Tiroler bestätigte seinen Auftaktsieg von Kuusamo (Fi).

Im ersten Versuch setzte sich der 27-Jährige mit der Schanzenrekordweite von 105 m deutlich von der Konkurrenz ab und flog den Sieg sicher vor Richard Freitag (De) nach Hause. Die Springer ab Rang 3 bewegten sich den Weitenregionen von Ammann. So auch Schlierenzauer, der sich mit seinem zweiten Flug von Rang 21 auf Position 6 verbesserte, oder Weltmeister Thomas Morgenstern (12.).

Der St. Moritzer Marco Grigoli wartet auch nach seinem sechsten Weltcupspringen auf die ersten Zähler. Als 36. scheid er im ersten Umgang mit 89 m aus. Am Sonntag tragen die Männer einen zweiten Wettkampf aus, diesmal auf der grossen Schanze.

Hendrickson siegt bei den Frauen

Die Amerikanerin Sarah Hendrickson feierte mit 100,5 und 95,5 m einen überlegenen Sieg beim ersten Weltcupspringen der Frauen. Der Wettkampf wurde mit dem Springen der Männer verwoben. Sabrina Windmüller beendete die Premiere im 31. Rang. Sie vergab auf ärgerliche Weise Weltcuppunkte. Der zweite Umgang (68,5 m) missriet total. Die Sarganserin wurde vom 15. Zwischenrang nach hinten durchgereicht.

si/miw

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