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Ammann gewinnt wieder und hat Tourneesieg in Griffnähe

Der Toggenburger gewinnt das diskussionswürdige Springen in Garmisch und hat sich im Kampf um den Triumph bei der Vierschanzentournee zurückgemeldet.

Simon Ammann hat wieder gut lachen: Der Toggenburger ist nach seinem Erfolg in Garmisch wieder im Spiel, was den Gesamtsieg der Vierschanzentournee betrifft. Er  liegt nur noch 13,5 Punkte hinter Leader Thomas Morgenstern zurück.
Simon Ammann hat wieder gut lachen: Der Toggenburger ist nach seinem Erfolg in Garmisch wieder im Spiel, was den Gesamtsieg der Vierschanzentournee betrifft. Er liegt nur noch 13,5 Punkte hinter Leader Thomas Morgenstern zurück.
Keystone
Ammann, der den Schanzenrekord in Garmisch mit 143,5 m hält. springt bei keineswegs optimalen, aber auch nicht irregulären Bedingungen sehr solid.
Ammann, der den Schanzenrekord in Garmisch mit 143,5 m hält. springt bei keineswegs optimalen, aber auch nicht irregulären Bedingungen sehr solid.
Keystone
...kann dann aber wieder aufstehen. Er zieht sich offenbar keine schweren Blessuren zu.
...kann dann aber wieder aufstehen. Er zieht sich offenbar keine schweren Blessuren zu.
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Beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen (De) kam der Toggenburger mit den schwierigen Windbedingungen am besten zurecht und siegte mit einem Sprung auf 131 Metern vor dem Russen Pawel Karelin (Rus) und Adam Malysz (Pol). Das Springen musste nach dem ersten Durchgang wegen zu starken Windes abgebrochen werden.

In der Gesamtwertung ist der Toggenburger nun der erste Verfolger des Führenden Thomas Morgenstern, der bereits nach 124 Metern landete und als Vierzehnter 16,5 Punkte auf den Schweizer verlor. In der Tourneewertung liegt Morgenstern nun nur noch 13,5 Punkte vor Ammann.

Der dritte Schweizer im Bunde

Ammann ist der dritte Schweizer nach Walter Steiner (1974) und Andreas Küttel (2007), der das Springen am Neujahrstag für sich entscheiden konnte. Für den Doppel-Olympiasieger ist es der zweite Triumph an einem Springen der Vierschanzentournee; 2008 entschied er den Wettkampf in Oberstdorf für sich.

Die ständig wechselnde Winderverhältnisse machten vielen Springern das Leben schwer. Matti Hautamäki (Fi) und Manuel Fettner (Ö), der Zweite und Dritte von Oberstdorf, stürzten ebenso wie Andreas Kofler (Ö) regelrecht ab und dürften aus der Entscheidung um den Gesamtsieg gefallen sein. Vorjahressieger Kofler konnte nur mit viel Können einen Sturz vermeiden und landete bereits nach 100,5 Metern.

Zweifellos wird dieses Springen in Garmisch noch für viele Diskussionen sorgen.

si/fal

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