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Ammann brilliert – Österreicher noch besser

Nach dem Sieg zum Auftakt der Vierschanzentournee in Oberstdorf überzeugt Simon Ammann auch in Garmisch-Partenkirchen. Trotzdem verliert er die Führung in der Gesamtwertung.

139 Meter: Simon Ammanns zweiter Sprung war Extraklasse.
139 Meter: Simon Ammanns zweiter Sprung war Extraklasse.
Keystone
Vom Winde verweht: Der erste Versuch des Toggenburgers wurde von Rückenwind beeinträchtigt.
Vom Winde verweht: Der erste Versuch des Toggenburgers wurde von Rückenwind beeinträchtigt.
Keystone
Strahlender Sieger: Diethart freut sich über seinen grossen Coup.
Strahlender Sieger: Diethart freut sich über seinen grossen Coup.
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Mit einem Flug auf 139 Meter im Finaldurchgang hievte sich Simon Ammann in Garmisch-Partenkirchen doch noch aufs Podest. Im ersten Versuch hatte der Toggenburger einerseits die schlechtesten Winde der Top-Springer, andererseits gelang ihm kein einwandfreier Sprung. «Simon ist toll geflogen, aber er hatte nach dem Absprung etwas zu wenig Hub», analysierte sein früherer Trainer Berni Schölder den Sprung auf 133,5 m gegenüber dem Schweizer Fernsehen.

«Ich hätte hier zwei solche Sprünge gebraucht, um zu gewinnen», sagte Ammann nach dem 139-Meter-Satz im Finale. «Wahrscheinlich hatte ich in der Qualifikation bereits ein Bömbeli verschenkt.» Der vierfache Olympiasieger steht in Garmisch-Partenkirchen bereits zum vierten Mal auf dem Podest. 2011 hatte er gewonnen, 2009 und 2010 resultierten die Ränge 2 und 3.

Ammann muss das Leadertrikot des Tourneeführenden an Thomas Diethart abgeben. Der Österreicher siegte mit Flügen auf 141 und 140,5 Meter überlegen. Er nahm Thomas Morgenstern elf Zähler ab, Ammann büsste über 17 Punkte ein und rutschte in der Gesamtwertung auf Rang 3 ab. Morgenstern ist praktisch punktgleich, Diethart hingegen liegt nun mit umgerechnet sieben Metern in Führung. Dieses Trio dürfte den Gesamtsieg, der in Innsbruck (4. Januar) und Bischofshofen (6. Januar) ausgefochten wird, unter sich ausmachen.

Gregor Deschwanden, der zweite Schweizer Starter im Wettkampf, verpasste wie schon in Oberstdorf den Finaldurchgang und belegte Rang 34.

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