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Die Abrissbirne

Boxstar Gennadi Golowkin feierte seinen 34. Sieg, den 31. vorzeitig beendeten Kampf und den 21. Knock-out in Folge. Die Stimmen nach der Ringschlacht.

Golowkin schlägt gnadenlos zu – bei Lemieux fliesst das Blut.
Golowkin schlägt gnadenlos zu – bei Lemieux fliesst das Blut.
Keystone

Der 33-jährige Gennadi Golowkin dominiert im Profiboxen das Mittelgewicht. Der gebürtige Kasache, der wegen seiner unglaublichen Schlagkraft in der Szene die Abrissbirne genannt wird, liess schon wieder das Blut seines Gegners spritzen. In Runde 8 hatte Ringrichter Steve Willis aus den USA ein Einsehen und stoppte den blutigen Fight nach 92 Sekunden. Der bisherige IBF-Champion David Lemieux aus Kanada wurde zuvor bös verprügelt.

Zu den Titeln der IBO, WBA und Interims-WBC kam für Golvkin jetzt jener der IBF dazu. Und er verspricht: «Als Nächstes hole ich mir den WBC-Titel.» 20'548 Fans im New Yorker Madison Square Garden waren Zeuge von Golowkins totaler Dominanz. Er feuerte auf seinen Gegner 549 Schläge ab, wobei 280 voll ins Ziel einschlugen.

«Einfach Wahnsinn»

Schon in der fünften Runde hatte er Lemieux mit einem schweren Treffer zu Boden geschickt. Der Unterlegene wollte den Abbruch nicht wahrhaben. «Der Ringrichter hat zu früh abgebrochen. Ich habe mich noch gut gefühlt», behauptete er.

Referee Willis meinte hingegen: «Ich musste so entscheiden. Ich muss als Erstes die Gesundheit des Boxers schützen. Gegen so einen Jungen wie Golowkin hätte er ernsthafte Verletzungen davontragen können. Ich musste diese Bestrafung stoppen.» Am Ring sass auch Boxlegende und Lemieux-Promoter Oscar de La Hoya. Er schwärmte anerkennend: «Was für ein Jab, was für eine Power in jedem Schlag – einfach Wahnsinn.»

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