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Statt Überschall nur noch mit Donner-Geschwindigkeit

Die «Seattle SuperSonics» sind umgezogen. Das neu in Oklahoma City domizilierte NBA-Team erhält den Übernamen «Thunder».

41 Jahre nach der Gründung ist das Basketball-Team der Pazifik-Metropole Seattle von Eigner Howard Schultz in den Südstaat Oklahoma verkauft worden. 350 Millionen Dollar brachte der Deal dem Gründer der Starbucks-Kette ein. Die neuen Investoren um Clayton Bennett versprachen, dass das Team in Seattle bleibe, wenn dort ein neues Stadion gebaut würde. Später gab Mitbesitzer Aubrey McClendon gegenüber einer Zeitung aus Oklahoma aber anderes zu Protokoll: «Wir haben das Team nicht gekauft um es in Seattle zu lassen. Wir haben gehofft, dass es hierherkommt.»

Farben und Logo der ehemaligen «SuperSonics» bleiben in Seattle. Falls bis 2013 an der Westküste kein neues Team gegründet oder eingekauft werden sollte, müssen die Besitzer der nun «Oklahoma City Thunder» heissenden Mannschaft weitere 30 Millionen Dollar nach Seattle überweisen.

Am 29. Oktober findet in der «Ford Arena» das erste NBA-Spiel der Thunders gegen die Milwaukee Bucks statt.

Da es in den amerikanischen Profiligen weder Auf- noch Absteiger gibt und die Ligen auf eine bestimmte Anzahl Teams beschränkt sind, ist der Handel mit sogenannten «Franchises» gang und gäbe. Sportfranchises gehören meist privaten Investoren und können ohne Probleme verkauft werden.

Franchises werden nach geografischen Kriterien angesiedelt und erhalten von der Liga verschiedene Exklusiv-Rechte, so u.a. eine Monopolstellung in einem möglichst grossen Fernseh-Markt.

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