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Skistar Isolde Kostner im Visier der Steuerfahnder

Die italienische Finanzpolizei hat Ermittlungen gegen zwei Skifahrerinnen aufgenommen. Sie sollen illegal Geld in der Schweiz angelegt haben.

Ermittlungen aufgenommen: Isolde Kostner im Jahr 2005.
Ermittlungen aufgenommen: Isolde Kostner im Jahr 2005.
Keystone

Die «Guardia di Finanza» ermittelt gegen Denise Karbon und Isolde Kostner. Die zwei Skifahrerinnen aus dem italienischen Nationalteam werden der Steuerflucht verdächtigt. Sie sollen illegal Geld in der Schweiz angelegt haben. Auch gegen etwa fünfzig weitere Personen, die in der nordöstlichen Provinz Trentino-Südtirol und anderen Regionen Italiens wohnen, werden Ermittlungen geführt.

Laut italienischen Nachrichtenagenturen wurde die Untersuchung im März durch die Finanzpolizei und die Staatsanwaltschaft von Bolzano (Bozen) aufgenommen, nachdem die Behörden an eine Liste mit Konten einer Schweizer Bank gerieten.

Mitglied der Finanzpolizei

Auch die beiden Ski-Asse befinden sich demnach unter den Kontoinhabern. Sie sollen mit Hilfe einer Drittperson das unversteuerte Geld ausser Landes geschafft haben. Pikanterweise gehören Karbon und Kostner selbst zum Corps der «Guardia di Finanza». Diese ist der italienischen Armee unterstellt. Viele Mitglieder der Ski-Nati haben ihre militärische Ausbildung im Corps der Finanzpolizei oder der Carabinieri gemacht - so auch Alberto Tomba, Ski-Champion der 90er Jahre.

SDA/jak

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