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Sébastien Hinault Spurtsieger in Saragossa

Im Alter von 34 Jahren hat Sébastien Hinault den grössten Erfolg seiner Karriere gefeiert. Der Franzose gewann den Massenspurt der 10. Vuelta-Etappe in Saragossa.

Der Name des Etappensiegers erinnert an den fünffachen Tour-de-France-Gesamtsieger Bernard Hinault. Doch mit ihm ist Sébastien nicht verwandt, auch wenn er ebenfalls aus der Bretagne stammt. Ausgerechnet vor dem eigenen Publikum blieb es ihm im vergangenen Juli verwehrt, sich zu zeigen. Die Strecke der Tour de France führte gewissermassen an seiner Haustüre vorbei. Doch die Verantwortlichen seiner Sportgruppe Crédit Agricole hatten Sébastien Hinault nicht für die Landesrundfahrt aufgeboten.

Mit dem Gesamtsieg in der Limousin-Rundfahrt zeigte Hinault auf, dass immer noch mit ihm zu rechnen ist. Und für die erstmalige Teilnahme an der Vuelta hatte er sich einen Etappensieg zum Ziel gesetzt. Dieses Vorhaben setzte der Franzose in Saragossa in die Tat um, wobei er mit Oscar Freire (Sp, 4.) und Tom Boonen (Be, 5.) zwei Sprinter von Format hinter sich liess.

Karriere gerettet?

Hinaults Erfolg trägt möglicherweise auch dazu bei, dass er seine Profikarriere fortsetzen kann, die er 1997 aufgenommen hatte. Crédit Agricole stellt per Ende dieser Saison das Sponsoring ein. Der Teammanager Roger Legeay hat den noch nicht anderweitig untergekommenen Fahrern gesagt, dass er sie spätestens Ende September über die Zukunft orientieren wolle. Sie präsentiert sich für die Betroffenen im Moment eher ungünstig.

Auf dem topographisch wenig anspruchsvollen, durch den Wind aber trotzdem schwierigen Teilstück hatte Matej Jurco mit einer Solofahrt über rund 100km aufgewartet. Der im Gesamtklassement weit zurückliegende Slowake stellte keine Gefahr dar. Mit der Massenankunft blieb die Spitze des Gesamtklassementes mit Leader Egoi Martinez (Sp) unverändert.

si/jr

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