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«Schwule haben im Football nichts verloren»

Chris Culliver von den San Francisco 49ers trübt mit homophoben Bemerkungen die Vorfreude auf die Superbowl vom kommenden Sonntag. Sein Club entschuldigt sich.

Loses Mundwerk, antiquierte Ansichten: Chris Culliver.
Loses Mundwerk, antiquierte Ansichten: Chris Culliver.
Keystone

In einem Interview mit dem Radiomoderator und Comedian Artie Lange erklärte der American-Football-Profi Chris Culliver am Mittwoch, Homosexuelle hätten in seinem Sport nichts verloren und er wolle mit ihnen nicht die Garderobe teilen. «Wir haben keine Schwulen in unserem Team. Wenn es welche gäbe, müssten sie verschwinden», so der Cornerback der San Francisco 49ers weiter. Schwule Footballer sollten ihre sexuelle Orientierung gefälligst für sich behalten und frühestens zehn Jahre nach dem Ende ihrer aktiven Laufbahn darüber sprechen.

Die Francisco 49ers, deren Mannschaft am Sonntag gegen die Baltimore Ravens um die Superbowl kämpft, distanzierten sich von Cullivers Äusserungen. «In unserer Organisation hat es für Diskriminierung keinen Platz», heisst es in einem Statement. Lange, der die Sendung mit den brisanten Aussagen moderierte, will Culliver jedoch nicht als Einzelfall sehen. Wie politisch korrekt die Welt auch sein mag, die National Football League und einige Kulturen werden in meinen Augen immer homophob sein. Und einigen Typen ist es sogar völlig egal, wenn sie wegen dieser Haltung Probleme bekommen.

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