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Schweizer Turner schaffen die Überraschung

Die Schweizer Turner sorgen an der WM in Nanning in der Qualifikation für einen Exploit und qualifizieren sich als achtes und letztes Team für den Team-Final am Dienstag.

Stark geturnt: Oliver Hegi und seine Teamkollegen haben sensationell den Finaleinzug geschafft.
Stark geturnt: Oliver Hegi und seine Teamkollegen haben sensationell den Finaleinzug geschafft.
Keystone

Das Team von Cheftrainer Bernhard Fluck bot im Guangxi Sports Center in der südchinesischen Metropole eine ausgezeichnete Leistung und kam ohne groben Schnitzer durch den Wettkampf. Mit 345,993 Punkten liessen die Schweizer so starke Nationen wie die Ukraine, Südkorea, Frankreich oder Rumänien hinter sich und qualifizierten sich als insgesamt viertbestes europäisches Team überraschend für den Final. Es ist das beste Ergebnis einer Schweizer Equipe seit den Weltmeisterschaften 2006 in Aarhus, wo der achte Schlussrang resultierte.

Das Verbandsziel von Rang 12 wurde damit trotz einiger namhaften Absenzen wie den beiden starken Mehrkämpfern Pablo Brägger und Claudio Capelli, die aus gesundheitlichen Gründen auf einen WM-Start verzichteten, deutlich übertroffen. Am Ende lagen nur Olympiasieger China, der Olympia-Zweite Japan, die USA, Grossbritannien, Europameister Russland, Deutschland und Brasilien vor der Schweiz.

Am Pauschenpferd stärker als Olympiasieger China

Den Grundstein zu ihrer bravourösen Leistung legten Oliver Hegi, Christian Baumann, Eddy Yusof, Pascal Bucher, Benjamin Gischard und Kevin Rossi zum Auftakt des Wettkampfs am Pauschenpferd, an dem sie keinen Sturz verzeichneten und sogar eine höhere Wertung als Olympiasieger China erhielten. Auch an den folgenden Geräten bot das junge Team, das bereits seit mehr als zwei Wochen in China weilt, einen tadellosen Wettkampf. An ihrem besten Gerät, dem Barren, realisierten die Schweizer trotz einiger kleiner Fehler 59,066 Punkte.

Für den Mehrkampf-Final der besten 24 am Mittwoch qualifizierte sich als einziger Schweizer Oliver Hegi, der 86,831 Punkte realisierte. Christian Baumann verfehlte den Finaleinzug knapp. Das beste Ergebnis an einem Einzelgerät lieferte Pascal Bucher, der am Barren den Final aber ebenfalls knapp verpasste.

si/fal

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