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Schweizer Handball-Team steuert auf EM zu

Die Schweizer Handball-Nationalmannschaft gewinnt gegen Belgien 36:22. Damit ist die EM-Qualifikation nahe.

Schweizer Jubel nach dem klaren Sieg gegen Belgien.
Schweizer Jubel nach dem klaren Sieg gegen Belgien.
Marc Schumacher/freshfocus
Nach dem 28:25-Sieg am Mittwoch lautet das Resultat am Sonntag 36:22 für die Schweiz.
Nach dem 28:25-Sieg am Mittwoch lautet das Resultat am Sonntag 36:22 für die Schweiz.
Marc Schumacher/freshfocus
An Unterstützung mangelt es den Schweizer Handballern nicht.
An Unterstützung mangelt es den Schweizer Handballern nicht.
Marc Schumacher/freshfocus
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Nach dem 28:25 am Mittwoch gewinnen die Schweizer in der EM-Qualifikation mit 36:22 auch das Heimspiel in Schaffhausen gegen Belgien. Die Türe zur ersten EM-Teilnahme seit 2006 ist nun weit offen.

Die erste Halbzeit verlief ähnlich wie die Auswärtspartie gegen die Belgier. Erneut gelangen den Schweizern nach einem ausgeglichenen Start fünf Tore in Serie – diesmal vom 8:8 (18.) zum 13:8 (25.). Hatte es in Leuven zur Pause 16:10 gestanden, führte die SHV-Auswahl zu Hause 16:11.

Schweizer wie im Rausch

Damit war es aber vorbei mit den Parallelen, denn diesmal liessen die Schweizer den Gegner nicht mehr herankommen. Vielmehr spielten sie sich, angesteckt von der elektrisierenden Stimmung in der mit 3500 Zuschauern ausverkauften BBC-Arena, in einen Rausch. In der 50. Minute stand es 32:16. Bester Werfer der Gastgeber war der linke Flügel Marvin Lier mit neun Toren, der überragende Regisseur Andy Schmid erzielte acht Treffer. Auch auf Goalie Nikola Portner (12 Paraden) war einmal mehr Verlass.

Nach dem dritten Sieg im vierten Spiel in der laufenden EM-Kampagne sieht es bezüglich der Qualifikation für die Endrunde 2020 in Österreich, Schweden und Norwegen sehr gut aus. Unter Umständen können sich die Schweizer im Heimspiel in Zug gegen Kroatien (12. Juni) und auswärts gegen Serbien (16. Juni) gar zwei Niederlagen leisten. Gewinnt Kroatien am Sonntagabend zu Hause gegen Serbien, genügt mit Sicherheit ein Punkt aus den letzten beiden Spielen. In diesem Fall würde auch eine Niederlage mit vier Toren in Serbien auf jeden Fall reichen.

Schweiz - Belgien 36:22 (16:11)

BBC-Arena, Schaffhausen. - 3500 Zuschauer (ausverkauft). - SR Opava/Valek (CZE).Torfolge: 0:1, 2:1, 2:2, 4:2, 6:4, 6:6, 8:8 (18.), 13:8 (25.), 13:10, 15:10, 16:11; 19:13, 21:13, 21:15, 24:15, 24:16, 32:16 (50.), 33:17, 33:20, 34:21, 36:21, 36:22.Schweiz: Portner (12 Paraden)/Bringolf (für 1 Penalty und ab 52./1 Parade); Schmid (8/1), Meister (3), Rubin, Tynowski (3), Svajlen, Lier (9/2), Sidorowicz (2), Raemy (2), Röthlisberger, Küttel, Maros (2), Gerbl (3), Zehnder (2), Milosevic (2).Belgien: Lettens (9 Paraden)/Plessers; Ooms, Thomas Bolaers, Meulders (1), Robyns, Marchal (1), Danse (1), Cadel (1), Damian Kedziora (3/1), Bartosz Kedziora (8), Vancosen (1), D?Hanis, Qerimi (1), De Beule (3).Bemerkungen: Schweiz ohne Delhees, Tominec, Markovic, Vernier (alle verletzt), Von Deschwanden, Winkler, Schelker und Novak (alle überzählig). Lier scheitert mit Penalty an Lettens (25./12:8), trifft im Nachschuss. Damian Keziora schiesst Penalty an den Pfosten (41./26:16). Schmid scheitert mit Penalty an Lettens (53./33:19).

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