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«Rücktritt war nie ein Thema»

Didier Défago setzt seine Karriere fort. Der Rücktritt war für den Walliser trotz des vor vier Tagen in Zermatt erlittenen Kreuzbandrisses nie ein Thema.

Schaut nach vorne: Didier Défago macht trotz Kreuzbandriss weiter.
Schaut nach vorne: Didier Défago macht trotz Kreuzbandriss weiter.
Keystone

Der Abfahrts-Olympiasieger des letzten Winters gibt sich nach der Operation, die Dr. Olivier Siegrist im Spital La Tour in Meyrin vorgenommen hat, voller Zuversicht, im übernächsten Winter wieder auf höchster Ebene den Skirennsport betreiben zu können. Beim Eingriff wurden im linken Knie die Risse an Kreuz- und Innenband behoben.

«Die WM in Garmisch wäre die nächste grosse Herausforderung gewesen. Nun versuche ich halt zwei Jahre später in Schladming, eine WM-Medaille zu gewinnen», blickt Défago mit Optimismus voraus. Fernziel sind und bleiben die Olympischen Spiele 2014 in Sotschi - Kreuzbandriss hin oder her.

Mit Blick auf seine geplante Rückkehr nimmt sich Défago seinen Teamkollegen und Namensvetter Didier Cuche und den Norweger Aksel Lund Svindal zum Vorbild. «Beide waren ebenfalls schwer verletzt und lange ausgefallen. Und beide sind sie nach ihrem Comeback stärker gefahren als vor der Pause.»

Bei seinem folgeschweren Sturz im Super-G-Training war Défago mit rund 100 Stundenkilometern unterwegs gewesen. «Ich bin kopfvoran gefallen und habe sofort gewusst, dass es sich um eine schlimme Verletzung handeln muss», schilderte Défago den fatalen Moment, der ihn für die gesamte Saison ausser Gefecht gesetzt hat.

si

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