Zum Hauptinhalt springen

Mit Köpfchen in den Final – und nach Tokio

Die Schweizer Turner zeigen einen souveränen Wettkampf und qualifizieren sich für die Olympischen Sommerspiele.

Die Schweizer Turner qualifizieren sich bei der WM in Stuttgart für die Sommerspiele von Peking. Das Team um den überragenden Eddy Yusof landete am Montag auf Rang 6.
Die Schweizer Turner qualifizieren sich bei der WM in Stuttgart für die Sommerspiele von Peking. Das Team um den überragenden Eddy Yusof landete am Montag auf Rang 6.
EPA/Ronald Wittek
Das reicht auch für den Teamfinal vom Mittwoch, den die Schweizer nun zum vierten Mal in Folge bestreitet. Pablo Brägger schaffte zudem den Einzug in den Mehrkampffinal.
Das reicht auch für den Teamfinal vom Mittwoch, den die Schweizer nun zum vierten Mal in Folge bestreitet. Pablo Brägger schaffte zudem den Einzug in den Mehrkampffinal.
EPA/Ronald Wittek
Die eigenen Ambitionen wurden von den Schweizern (hier Beni Gischard) aber ohnehin zurückgestellt. Die Taktik im Kampf um die Zehntelpunkte ging auf.
Die eigenen Ambitionen wurden von den Schweizern (hier Beni Gischard) aber ohnehin zurückgestellt. Die Taktik im Kampf um die Zehntelpunkte ging auf.
EPA/Ronald Wittek
1 / 4

Das hohe Ziel ist erfüllt: An der Kunstturn-WM in Stuttgart qualifiziert sich die Schweiz zum vierten Mal in Folge für den Final der besten acht Teams und löst das Ticket für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. Seit Jahren behaupten sie sich nun in der Weltspitze: Schon in Rio war die Equipe von Cheftrainer Bernhard Fluck dabei gewesen, hatte 2016 sogar den olympischen Teamfinal erreicht.

Die Taktik der Schweizer für den Wettkampf war, dass jeder Turner seine persönlichen Ambitionen fürs Team zurückstellt und an den Geräten so wenig Risiko wie nötig eingeht. Ein heikles Unterfangen, denn im Kampf um die Olympiatickets entschieden die Zehntelpunkte. Aber es ging auf: Die Schweiz erreichte souverän Rang 6 – und lag am Ende noch vor den Amerikanern.

Die Schweizer begeisterten mit einem fast fehlerfreien Wettkampf und konnten die hohen Erwartungen erfüllen. Erstklassig turnte Eddy Yusof, während Oliver Hegi einen ungewohnt schwachen Tag einzog. Der Aargauer hatte in den internen Ausscheidungen brilliert, gestern nun lieferte er an drei Geräten die Streichnote. Trotzdem schaffte er wie Pablo Brägger den Einzug in den Mehrkampffinal. Dagegen verpassen die beiden den Final an ihrem Paradegerät Reck.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch