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Klitschko will in Rio in den Ring steigen

Für Wladimir Klitschko ist mit 37 Jahren noch lange nicht Schluss. Der ukrainische Box-Champion träumt von Gold an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro 2016.

Reuters

Eigentlich sind Profiboxer wie Wladimir Klitschko an Olympia nicht zugelassen. Für die Sommerspiele in Brasilien soll sich das ändern. Der Amateurbox-Weltverband Aiba hat bereits vor zwei Jahren auf einer Tagung die nötigen Massnahmen für einen Start der Profis in Rio gestellt.

«Es ist mein Traum, bei den Spielen in Rio teilzunehmen und dort zu gewinnen», sagt Klitschko und erklärt, woher er seine Vision hat: «Das war ein gemeinsamer Traum von mir und meinem verstorbenen Trainer Emanuel Steward, und ich hoffe, dass ich den erfüllen kann.»

Das Reglement wird dieses Jahr aber noch eine zusätzliche Änderung erfahren. Ab dem 1. Juli wird die Altersbegrenzung für Olympiakämpfer um fünf Jahre auf 40 Jahre verschoben – ein Segen für Klitschko, der 1996 in Atlanta für die Ukraine bereits die Goldmedaille im Superschwergewicht gewonnen hatte.

Besser als vor zehn Jahren

Der oft diskutierte Rücktritt ist für Klitschko kein Thema. «Das Gegenteil ist der Fall, ich habe jede Menge trockenes Pulver in meinen Fäusten und noch einige Jahre und Herausforderungen vor mir. Obwohl ich gerade 37 Jahre alt geworden bin, fühle ich mich besser als mit 27.»

Derzeit bringt sich Klitschko in Österreich in Form – der nächste Kampf findet in zwei Wochen in Mannheim gegen Francesco Pianeta statt. Der 28-jährige Deutsch-Italiener ist bisher noch ungeschlagen, erkrankte aber 2009 an Hodenkrebs. Klitschko zeigt grossen Respekt vor Pianeta und seinem Comeback: «Ich werde ihn definitiv nicht unterschätzen, denn Francesco hat den härtesten Kampf in seinem Leben bereits gewonnen.»

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