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Japaner fürs Dopen des Rivalen verurteilt

Die japanische Anti-Doping-Agentur sperrt den Kanuten Yasuhiro Suzuki für acht Jahre. Dieser hat das Getränk eines Teamkollegen manipuliert.

Der Japaner Yasuhiro Suzuki im Kajak-Einer an den Asian Games 2010 im chinesischen Shanwei.
Der Japaner Yasuhiro Suzuki im Kajak-Einer an den Asian Games 2010 im chinesischen Shanwei.
Keystone

Bei den nationalen Kanu-Sprint-Meisterschaften im vergangenen September mischte Yasuhiro Suzuki seinem Teamkollegen Seiji Komatsu Komatsu das verbotene Mittel Methandienone ins Getränk. Auf diese Weise wollte der 32-jährige Suzuki erreichen, dass sein sieben Jahre jüngerer Rivale um die Auswahl für einen Platz im Olympia-Kader für Tokio 2020 disqualifiziert wird. Die beiden waren noch einen Monat vor dem Vorfall bei der WM in Tschechien Teamkollegen gewesen.

«Ich wollte bei den Olympischen Spielen in Tokio im Kajak-Vierer dabei sein, aber ich war nur auf Rang fünf», wird Suzuki auf der Homepage des Weltverbandes ICF zitiert. Er hat sich mittlerweile – von Schuldgefühlen geplagt – bei Komatsu und dem Verband entschuldigt. Der Kanu-Verband fand bei Untersuchungen zudem heraus, dass Suzuki mehrfach versucht hatte, auch andere Konkurrenten zu sabotieren. So soll er Ausrüstungsgegenstände für das Training und für Wettkämpfe gestohlen haben, hiess es.

Der japanische Kanu-Verband, der mit der Bronzemedaille von Takuya Haneda 2016 in Rio erstmals zu olympischem Edelmetall gekommen war, fand klare Worte für Suzukis Verhalten: «Es widerspricht dem Geist des sportlichen Fairplays komplett. Es ist extrem böse.»

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