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«Galgo»-Trainer Manuel Pascua gesteht

Laut der Tageszeitung «El Pais» hat der Leichtathletik-Trainer Manuel Pascua bei seiner Vernehmung durch die Polizei ein umfassendes Geständnis abgelegt.

Neue Fakten: In der «Operacion Galgo» kommt Bewegung rein.
Neue Fakten: In der «Operacion Galgo» kommt Bewegung rein.
Keystone

Im spanischen Doping-Skandal «Operacion Galgo» kommt wieder Bewegung rein. «El Pais» beruft sich auch Ermittlungsunterlagen, nach welchen Pascua verschlüsselte Aufzeichnungen besass, die Dopingpläne für die von ihm trainierten Athleten enthielten. Zu den von Pascua belasteten Athleten gehören neben Steeple-Weltmeisterin Marta Dominguez auch die 1500-Meter-Europameisterin Nuria Fernandez (Codename: A15), der Mittelstreckenläufer und WM-Medaillengewinner Reyes Estvez (B15-30) sowie die spanische 100-m-Meisterin Digna Luz (A1).

Ein abgehörtes Gespräch deutet darauf hin, dass mit dem zweifachen Europameister Francis Obikwelu ein weiterer Schützling von Pascua auf illegale Methoden zurückgegriffen hat. Die Polizei vermutet, dass der aus Nigeria stammende und später in Portugal eingebürgerte Sprinter der ominöse Mann mit «afrikanischem» Akzent sei, der sich aufgebracht an Pascua wandte, weil er einer Dopingkontrolle unterzogen werden sollte.

Der Rat von Pascua

Am Vorabend des Gesprächs mit Pascua hatte der Anrufer sich ein «Pflaster» gesetzt, nun wisse er nicht, wie es um ihn stehe. Die Polizei gehe davon aus, dass es sich dabei um ein Testosteron-Pflaster gehandelt habe. Pascua riet dem Läufer, sehr viel Wasser zu trinken und so hart wie möglich zu trainieren. In diesem Fall würden die Spuren aus dem Organismus verschwinden.

Die «Operacion Galgo» hatte Anfang Dezember neben Pascuas Verhaftung auch zur Festnahme des Arztes Eufemiano Fuentes geführt, welcher seit mehreren Jahren mit verschiedene Dopingfälle im Radsport in Verbindung gesetzt wird.

si

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