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Federer rührt Beni national zu Tränen

Bernard Thurnheer hat zum letzten Mal das «Sportpanorama» moderiert. Ohne Abschiedstränen ging es nicht.

Macht nun seine Nachfolger vom Leutschenbach aus auf Fehler aufmerksam: Beni Thurnheer mit Karteikärtchen. (4. Juni 2014)
Macht nun seine Nachfolger vom Leutschenbach aus auf Fehler aufmerksam: Beni Thurnheer mit Karteikärtchen. (4. Juni 2014)
Keystone
Tränenreicher Abschied: Bernard Thurnheer während seiner letzten «Sportpanorama»-Sendung am 21. Juni 2015.
Tränenreicher Abschied: Bernard Thurnheer während seiner letzten «Sportpanorama»-Sendung am 21. Juni 2015.
Screenshot SRF zwei
Der verdiente Applaus im Studio von Leutschenbach: Das Live-Publikum gibt «Beni National» nach seinem letzten «Sportpanorama» eine Standing Ovation. Was beweist: Service Public darf auch emotional sein.
Der verdiente Applaus im Studio von Leutschenbach: Das Live-Publikum gibt «Beni National» nach seinem letzten «Sportpanorama» eine Standing Ovation. Was beweist: Service Public darf auch emotional sein.
Screenshot SRF zwei
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34 Jahre lang führte Bernard Thurnheer mit seinem ganz speziellen Charme durch das «Sportpanorama». Heute Abend war nun Schluss: Der 65-jährige Seuzacher verabschiedete sich von dieser Sendung, nachdem er sich vor einem Jahr als TV-Kommentator von Fussball-Spielen vom Mikrofon zurückgezogen hatte.

Überrascht zeigte sich der passionierte Sportjournalist und Moderator von diversen Unterhaltungssendungen von SRF, als ihm Roger Federer – soeben zum achten Mal Turniersieger in Halle geworden – eine Video-Botschaft überbrachte und ihm für die Zukunft alles Gute wünschte. «Du hast das in all diesen Jahren wunderbar gemacht. Ich wünsche dir alles Gute für die Zukunft. Geniesse es», erklärte das Tennis-Ass. Thurnheer war sichtlich gerührt und vergoss Tränen der Freude. Zuvor waren TV-Sequenzen aus früheren «Sportpanorama»-Sendungen mit Beni national, wie ihn die Boulevard-Medien nennen, gezeigt worden.

Nicht zum ersten Mal Adieu gesagt

Vor seinem letzten Auftritt hatte der Winterthurer, der neben Deutsch perfekt Französisch spricht, gegenüber der Zeitschrift «Tele» gesagt: «Es kommt immer wieder ein letztes Mal, darum habe ich mich schon ein bisschen daran gewöhnt. Und ich hoffe, die Leute sind nicht gelangweilt, wenn der Thurnheer schon wieder einen Letzten hat. Aber ich hab das so geplant: Ich will zur Pensionierung eine sanfte Landung und keinen Absturz.»

Einen Crash gab es am Sonntagabend im Studio von Leutschenbach gewiss nicht, dafür Tränen. Das nimmt ein alter Profi gerne in Kauf – und der TV-Konsument sowieso. Schliesslich darf Service Public auch emotional sein.

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