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FBI-Schutz für US-Athleten bei Olympia

Die Verantwortlichen für London 2012 haben den Sicherheitsaufwand massiv unterschätzt. Die USA kommandieren nun 1000 Bodyguards ab. Und was macht die Schweiz? Olympia-Chef Gian Gilli nimmt Stellung.

Bis in London das olympische Feuer entzündet wird, dauert es zwar noch 247 Tage – doch eine Frage brennt den englischen Journalisten schon seit Wochen unter den Nägeln. Wie sieht es mit der Sicherheit in der britischen Hauptstadt aus? Drei Monate nach den Krawallnächten zwischen Demonstranten und der Polizei in Londons Vorstadt musste Olympia-OK-Chef Sebastian Coe zugeben, dass sie die Sicherheitslage für die Sommerspiele drastisch unterschätzt hatten. Noch im Sommer waren die Verantwortlichen davon ausgegangen, dass 10'000 Sicherheitsleute ausreichen würden – die Zahl ist nun auf 21'000 erhöht worden.

Grosse Teile des neuen Kontingents soll laut «The Guardian» das britische Militär stellen. Trotzdem hat die USA das Vertrauen ins britische Olympia-Komitee verloren. Rund 1000 Sicherheitsleute, darunter 500 Agenten der Bundespolizei FBI, sollen in London die Sicherheit der US-Athleten und Diplomaten gewährleisten.

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