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Fast blind, aber pfeilschnell an die WM

Jason Smyth startet an der Leichtathletik-WM in Südkorea. Das Besondere an dieser Tatsache: Der irische Sprinter sieht praktisch nichts.

Jason Smyth (M.) ist ein talentierter Sprinter, der aber fast nichts sieht. Bei den Paralympics in Peking siegte er zweimal klar und gewann Gold.
Jason Smyth (M.) ist ein talentierter Sprinter, der aber fast nichts sieht. Bei den Paralympics in Peking siegte er zweimal klar und gewann Gold.
Reuters
Smyth trainiert seit über einem Jahr in Florida, unter anderem mit dem US-Starsprinter Tyson Gay. Der Ire und der ehemalige Weltmeister sind inzwischen gute Freunde geworden. Gay muss allerdings wegen der Folgen einer Hüftoperation für die WM in Daegu passen.
Smyth trainiert seit über einem Jahr in Florida, unter anderem mit dem US-Starsprinter Tyson Gay. Der Ire und der ehemalige Weltmeister sind inzwischen gute Freunde geworden. Gay muss allerdings wegen der Folgen einer Hüftoperation für die WM in Daegu passen.
Keystone
Smyth ist nicht der einzige Behinderte, der an der WM der Nichtbehinderten in Südkorea an den Start gehen wird. Der beinamputierte Oscar Pistorius wird über 400 m laufen und ist auch für die Staffel der Südafrikaner vorgesehen.
Smyth ist nicht der einzige Behinderte, der an der WM der Nichtbehinderten in Südkorea an den Start gehen wird. Der beinamputierte Oscar Pistorius wird über 400 m laufen und ist auch für die Staffel der Südafrikaner vorgesehen.
Keystone
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Die Titelkämpfe in Daegu vom 27. August bis 4. September werden – unabhängig von den Leistungen der Sportlerinnen und Sportler – als ganz besonderer Event in die Leichtathletik-Geschichte eingehen. Neben der intersexuellen Südafrikanerin Caster Semenya und ihrem beinamputierten Landsmann Oscar Pistorius wird mit Jason Smyth ein weiterer aussergewöhnlicher Athlet an den Start gehen. Der Sprinter aus Irland leidet an Morbus Stargardt, einer Netzhauterkrankung. Der 24-Jährige hat eine Sehfähigkeit von bloss 8 Prozent und ist fast blind.

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