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Die ZSC Lions stehen vor einer Saison der Bestätigung

Weniger als vier Wochen vor dem frühen Saisonstart haben alle zwölf A-Klubs ihre Ausländerpositionen besetzt.

Die Zürcher möchten hinter Meistergoalie Ari Sulander seinen designierten Nachfolger Lukas Flüeler aufbauen und ihm auch ausreichend Spielpraxis vermitteln. Ausserdem gibt es in der kommenden Champions League keine Restriktionen in diesem Bereich.

Der überraschende Titelgewinn vom Frühling nach einer schwachen (2006) und einer durchschnittlichen Saison (2007) hat den ZSC Lions Zuversicht im und um den Klub verliehen. «Die Grundstimmung ist deutlich besser», stellt CEO Peter Zahner fest. Man werde die enttäuschende Zahl von 4468 Dauerkarten aus dem Vorjahr deutlich übertreffen, obwohl die Plakat- und Medienkampagnen noch nicht angelaufen sind. Zum Vergleich: Der EHC Biel hat heute schon 4000 Saisontickets abgesetzt, der SCB wird wieder eine Obergrenze von 13 000 festlegen.

Meisterteam durch Trudel und Kamber noch verstärkt

Noch nie begrüssten so viele Anhänger die Zürcher Mannschaft zum ersten Test wie am letzten Freitag. Und beim 5:2 gegen Lugano spielte die Equipe phasenweise schon wieder wie einst im April. Sie hat kaum Änderungen zu beklagen. Die nominell stärkste Abwehr der Liga blieb beisammen. Der in der Liga bestens bekannte Jean-Guy Trudel und der ehemalige GC-Junior Oliver Kamber bildeten zusammen mit Alexei Krutow einen starken dritten Sturm. Für die Besetzung der 4. Linie gibt es eine ganze Reihe von Kandidaten.

Der neue Coach Sean Simpson dämpfte die Euphorie prophylaktisch. Man sei noch weit weg von perfekt, gab er als Antwort auf die Frage, ob die Meisterschaft morgen beginnen könnte. Der Kanadier sieht seine Aufgabe vor allem darin, das Selbstvertrauen zu steuern und nicht zu gross werden zu lassen. Er möchte korrigierend eingreifen, wenn sich der «Meisterblues» im November ankündigen sollte. Er hat nach den beiden Titeln mit dem EV Zug und München damit schon seine Erfahrungen gemacht. Das Programm ist mit den mindestens vier zusätzlichen Partien in der Champions League gedrängt. Simpson hofft zudem auf eine erneute Berufung als Headcoach von Team Canada am Spengler-Cup, den er 2007 gewann.

Individuelles Sommertraining

Die ZSC Lions gehören zu den Schweizer Klubs, bei denen das Sommertraining individuell geregelt ist, während die Kloten Flyers nach einem Versuch wieder zum kollektiven System der Vorbereitung neben dem Eis zurückgekehrt sind. Zahner ist jedenfalls überzeugt vom Weg des ZSC, der sich kaum von den Gepflogenheiten in der NHL unterscheidet. Nach einem Test bei Saisonschluss erhält jeder Spieler Empfehlungen für die Arbeit im Sommer und unterzieht sich bei der Rückkehr aufs Eis einem erneuten Test. In den letzten Saisons verlief die Startphase der Qualifikation für die Lions durchzogen. Ein Grund dafür war der nicht gerade ausgewogene Plan der Heimspiele. Diesen Herbst gibt es kaum mehr Grund für Klagen. Insgesamt hat sich auch das Verhältnis zwischen Klub und Halle deutlich verbessert. Dass die Halle im letzten Playoff mehrfach ausverkauft war und erstmals seit der Renovation Stimmung wie in alten Zeiten aufkam, war der Sache dienlich. Hallendirektor Felix Frei und Zahner pflegen keine Animositäten wie ihre Vorgänger. Der neue Fünfjahresvertrag der Lions[0] mit der AG Hallenstadion ist unterschriftsreif. Optimierungen für den Klub sind bereits eingeleitet. «Das ändert aber nichts an unserem Wunsch nach einer neuen Arena, in der wir Mieter Nummer 1 sind und den Gastrobereich und die Vermarktung in eigener Regie betreiben», sagt Zahner.

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