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Die Strassen der Stars

Roger Federer erhält heute in Biel eine Allee. Sehen Sie, wer sonst noch wie und wo geehrt wurde.

Der Wayne Gretzky Drive in Edmonton, wo für den Hockey-Superstar alles begann. Bild: Google Street View
Der Wayne Gretzky Drive in Edmonton, wo für den Hockey-Superstar alles begann. Bild: Google Street View

Es gibt Boulevards, Drives und Strassen – und nun für Roger Federer schon zum zweiten Mal eine Allee: Schon mancher Sportgrösse wurde die Ehre zuteil, dass eine Strasse nach ihr benannt wird. Megastars wie Wayne Gretzky, Jahrhundertboxern wie Muhammad Ali und Olympiasiegern wie Mike Schmid.

Noch weiter wollen sie in Leicester gehen, der Stadt in den englischen Midlands. Sollte der lokale Fussballclub Leicester City tatsächlich das Husarenstück schaffen und Meister der Premier League werden, will die Stadtverwaltung jedem Spieler eine Strasse widmen. Dass es im Fall von Gökhan Inler eine Sackgasse sein wird, ist bislang nur ein Gerücht.

Einst Weidweg genannt, heisst der Abzweiger der Oberhusstrasse in Adliswil seit 2009 Ferdy-Kübler-Weg. Seine Heimatstadt hat ihn anlässlich von Küblers 90. Geburtstags umbenannt.

Im Grünen verläuft der Vreni-Schneider-Weg – dahin, wo Fuchs und Hase zusammen Tennis spielen. Er liegt auf dem einstigen Gemeindegebiet von Schneiders Wohnort Elm im heutigen Glarus-Süd.

Die Stadt Zürich ehrt nur verstorbene Persönlichkeiten mit einer eigenen Strasse – weshalb der Köbi-Kuhn-Platz in Wiedikon nur inoffiziell so heisst. Offiziell gibt es aber den Hugo-Koblet-Weg in Oerlikon. Er verläuft zwischen Messe und Kunsteisbahn.

Zwei Sportler auf einmal werden in Frutigen geehrt. Auf der Anfahrt zum alten Flugplatz führt die Mike-Schmid-Olympiastrasse in die Christoph-Kunz-Olympiastrasse. Von Freeski- zu Behindertensport-Olympiasieger.

Die Rua Eusébio da Silva Ferreira erschliesst im portugiesischen Amadora, einer Stadt in der Nähe von Lissabon, ein Wohngebiet. Sie ehrt den 64-fachen portugiesischen Nationalspieler Eusébio.

Wenig Charme versprüht die Quartierstrasse, die einen der grössten Namen im Weltfussball überhaupt trägt: denjenigen von Pelé. Sie ist in São José do Rio Preto zu finden, einem Städtchen nördlich von São Paulo.

Zahlreiche Strassen und Strässchen sind nach Tiger Woods benannt. Dieses hier, ein Drive, ist in der Ortschaft Monroe nördlich von Chicago zu finden. Es liegt in der Nähe des Bogey Court und Birdie Court.

Auch Wayne Gretzky ist vielerorts geehrt. Vor allem natürlich in Kanada. Und dort vor allem natürlich in Edmonton, wo der Hockey-Superstar seine reich dekorierte Karriere gestartet hat. Der Wayne Gretzky Drive ist eine vier- bis sechsspurige Autobahn, die das alte Stadion Rexall Place passiert.

Keine Strasse, aber immerhin noch einen Veloweg gibt es für Lance Armstrong. Er führt entlang der Cesar Chavez Street in Austin, Texas.

Muhammad Ali stammt aus Louisville, Kentucky. Einem Ort, in dem der spätere Jahrhundertboxer stets gegen konservative Widerstände zu kämpfen hatte. Heute ehrt die charmante Kleinstadt ihren berühmtesten Sohn mit einem riesigen Museum – und dem Muhammad Ali Boulevard in Downtown.

Nicht nur Roger Federer, auch Jesse Owens kam in den Genuss, eine Allee zu erhalten – posthum. Sie ist in Berlin zu finden, in jener Stadt also, in die sich der dunkelhäutige amerikanische Wunderläufer an die Olympischen Spiele 1936 traute, Adolf Hitler zum Trotz.

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