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Der Traum von Olympia

Afghanische Boxerinnen wollen in London 2012 teilnehmen. Dabei müssen sie viele Hindernisse überwinden.

Dreimal pro Woche trainieren die besten afghanischen Boxerinnen in einer heruntergekommenen Trainingshalle in der Hauptstadt Kabul. Das grosse Ziel der jungen Frauen: die Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen in London.

Aber den Sportlerinnen bläst ein eisiger Wind entgegen: Die männerbetonte Gesellschaft in Afghanistan schaut mit Argwohn auf die Boxerinnen, die mit viel Eifer ihrer Leidenschaft nachgehen. «Wir wurden sogar bedroht», erklärt eine Teilnehmerin, die mit ihren beiden Schwestern die – zugegebenermassen – harte Sportart ausübt. Neben der ablehnenden Haltung der Gesellschaft in ihrer Heimat kommen noch die grossen finanziellen Probleme dazu.

Ob die jungen Boxerinnen aus Afghanistan an Olympia in den Ring steigen können, hängt aber auch von sportlichen Kriterien ab. Sie müssen zuerst bei einem Qualifikationsturnier in China ihr Ticket für Olympia erkämpfen.

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