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Der Gletschermarathon

Die Patrouille des Glaciers ist das härteste Gebirgsrennen der Welt. Daniel Foppa kämpfte sich über 4000 Höhenmeter von Zermatt nach Verbier und erlebte 13 Stunden des Leidens und von surrealer Schönheit.

Wettlauf im Höhenrausch: In Dreierpatrouillen steigen die Ski-Alpinisten am Wochenende durch das Rosa-blanche-Couloir auf 3160 Meter.
Wettlauf im Höhenrausch: In Dreierpatrouillen steigen die Ski-Alpinisten am Wochenende durch das Rosa-blanche-Couloir auf 3160 Meter.
Keystone

Die drei Briten sehen verzweifelt aus. Es ist bald 22 Uhr, kurz vor dem Start zur 14. Patrouille des Glaciers. Edward hat sich mit seinem Team ein Jahr lang mit Ausdauerläufen in den britischen Midlands und Höhentrainings im Wallis vorbereitet. «Doch dies hier übersteigt die Vorstellungskraft», sagt er. Üblicherweise braucht man für die 53 Kilometer und 4000 Höhenmeter von Zermatt nach Verbier drei Tage - an der Patrouille wird die Strecke von Dreierteams am Stück zurückgelegt. Meine Teamkollegen Alex und Peter versuchen, die Briten zu beruhigen. Sie erreichen das Gegenteil. Zu sehr schlägt das Bevorstehende auch uns auf den Magen.

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