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«Das war brutal und traumatisch»

Das gallische Dorf von Rio: Am Rand des Olympiaparks wehrt sich eine Favela gegen die Räumung durch die Regierung.

«Die Olympischen Spiele werden für unfaire und tragische Taten missbraucht»: Luis Claudio da Silva, Vertreter der letzten Favela beim Olympiapark. (Video: Sebastian Rieder)

Bedrohlich schwarz glänzt das übergrosse Medienzentrum zur Mittagszeit am Eingang zum Olympiapark, die Sonne brennt senkrecht auf den Asphalt. Wo früher eine riesige Favela stand, ist innerhalb von zwei Jahren ein überdimensionaler Parkplatz entstanden. Shuttlebusse passieren die Pforte. Journalisten aus aller Welt bahnen sich ihren Weg zu den Stadien, aber kaum einer beachtet die kleine Siedlung in der Kurve am Ufer der Lagoa de Jacarepaguá – weit im Westen von Rio de Janeiro.

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