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«Er hat ein Problem»

Der Schweizer Meister im Schach entdeckt eine psychologische Schwäche von Magnus Carlsen – und widerspricht Garri Kasparow.

Bilder der letzen Schach-WM: Carlsen (links) und Karjakin vor der fünften Partie. Die zwei lieferten sich eine zermürbende Remis-Serie. (17. November)
Bilder der letzen Schach-WM: Carlsen (links) und Karjakin vor der fünften Partie. Die zwei lieferten sich eine zermürbende Remis-Serie. (17. November)
Keystone
Der Rückschlag: Carlsen während der achten Partie, die Karjakin überraschend gewinnen konnte. (21. November 2016)
Der Rückschlag: Carlsen während der achten Partie, die Karjakin überraschend gewinnen konnte. (21. November 2016)
Keystone
Hatte Carlsen 2013 und 2014 vergeblich duelliert: Der indische Grossmeister Vichy Anand. (13. Februar 2016)
Hatte Carlsen 2013 und 2014 vergeblich duelliert: Der indische Grossmeister Vichy Anand. (13. Februar 2016)
Keystone
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Magnus Carlsen, der Mozart des Schachs, mühte sich zum WM-Titel. Überrascht?

Ja. Ich tippte auf ein Ende nach elf Runden, mit einem Carlsen-Vorsprung von zwei Siegen. In den Partien drei und vier zeigte sich dann allerdings, dass er Mühe hatte, gute Positionen zu verwerten. Er rechnete stets ein bisschen zu ungenau. Und Karjakin konnte ihn hier und dort austricksen, so etwa in Runde drei mit einem finalen Figurenopfer oder in Runde vier mit einer geschickten Blockade.

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