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«In den USA ist offener Rassismus erlaubt»

Der Schweizer Basketballpionier Thabo Sefolosha lernte nach einem gravierenden Zwischenfall die USA neu kennen.

Thabo Sefolosha posiert in Saint-Légier-La Chiésaz. Der 35-jährige Basketballer ist ein Vorkämpfer für Gerechtigkeit.

Thabo Sefolosha posiert in Saint-Légier-La Chiésaz. Der 35-jährige Basketballer ist ein Vorkämpfer für Gerechtigkeit.

(Bild: Nicolas Righetti/Lundi13)

Adrian Ruch

Sie haben 13 Saisons in der NBA gespielt. Welches war Ihr schlimmster Tag?
Diese Frage ist einfach zu beantworten. (lacht) Ich war in New York…

…wo Polizisten Sie vor einem Nachtclub festnahmen und Ihnen ein Bein brachen.
Genau, das war bei weitem der schlimmste Tag.

Inwiefern hat dieser Vorfall Ihre Karriere beeinflusst?
Ich werde nie genau wissen, wie es mit meiner Karriere ansonsten weitergegangen wäre. Ich bin aber froh, passierte mir dies, nachdem ich schon zehn und nicht erst zwei, drei Jahre in der NBA gespielt hatte. Es war ein derart drastischer Einschnitt, dass sich nicht nur veränderte, wie ich die USA, sondern wie ich das ganze Leben sehe.

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