Golfstar streicht Rekord-Siegprämie ein

15 Millionen Dollar erhält Rory McIlroy, weil er die PGA-Tour und Cup-Gesamtwertung gewann. Eine derart hohe Summe hat noch nie ein Sportler an einem Turnier kassiert.

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Rory McIlroy kann sich glücklich schätzen. Der Golfstar aus Nordirland hat in der Nacht auf Montag (Schweizer Zeit) in Atlanta das hochdotierte Finale der PGA-Tour für sich entschieden. Der 30-Jährige siegte dank einer starken 66er-Runde (4 unter Par) vor den US-Profis Xander Schauffele sowie Justin Thomas und Brooks Koepka. Für seinen Triumph beim Saison-Abschluss im East Lake Golf Club und den damit verbundenen Gewinn der FedExCup-Wertung kassierte McIlroy einen Bonus von 15 Millionen Dollar.

Noch nie in der Sportgeschichte hat ein Athlet einen derart hohen Betrag an einem Turnier eingestrichen. McIlroy, der bereits 2016 die Tour Championship gewonnen hatte, sprach nach seinem Erfolg allerdings nicht über das Geld. Er zeigte sich vielmehr erfreut über seine sportliche Leistung: «Es ist wirklich cool, meinen Namen zum zweiten Mal auf dieser Trophäe zu sehen.» In der Weltrangliste verbesserte sich der viermalige Major-Sieger aus Holywood auf den zweiten Platz hinter Koepka.

«Jedes Mal, wenn man etwas macht, was nur Tiger gelungen ist, dann hat man etwas richtig gemacht», sagte der Turniersieger. Superstar Tiger Woods war bisher der einzige Spieler, der die FedExCup-Wertung (2007 und 2009) zweimal gewinnen konnte. Der 15-fache Major-Champion aus Kalifornien hatte sich in diesem Jahr nicht für das Finale der besten 30 Golfer der US-Tour qualifiziert.

Im Vorfeld der Kritiker, nun der Glückliche

Im Vorfeld hatte McIlroy noch das Format, das auf diese Saison hin neu eingeführt worden war, infrage gestellt. Anders als in den Vorjahren begannen die 30 Qualifizierten nicht bei null, sondern starteten entsprechend ihrer Position. «Man kann das beste Ergebnis der Woche erzielen und das Turnier trotzdem nicht gewinnen», kritisierte der Nordire, der als Nummer 5 der Wertung fünf Schläge hinter Thomas ins Turnier starten musste, an einer Pressekonferenz. «Wenn das jemandem passiert, wird es hart für denjenigen, damit klarzukommen. Ich kann es aus Sicht der Fans verstehen (sie haben dank den Anpassungen die bessere Übersicht über die Punkterechnerei; Red.). Und auch, dass man den besseren Spielern der Saison einen Vorteil geben möchte. Aber ich weiss nicht. Fragen Sie mich am Montag nochmal, ob es funktioniert hat oder nicht.» Die Antwort darauf hat er auf dem Platz gegeben.

ddu

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