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Wechselbad der Gefühle für Schweizer Springreiter

Zunächst war der Einsatz von Niklaus Schurtenbergers Cantus äusserst gefährdet, dann brachte er mit nur einem Fehler die Hoffnung für die Qualifikation für den zweiten Nationenpreis-Umgang zurück.

Vor dem abschliessenden Ritt von Pius Schwizer mit Carlina zittert die Schweiz an der WM in Kentucky um den Einzug in die zweite Nationenpreis-Runde, der nur den 10 von 27 Mannschaften offensteht. Saudi Arabien, Ungarn und Mexiko haben die nach dem Jagdspringen auf Rang 13 positionierten Schweizer überholt, aber von hinten drängen die Schweden und besonders die Australier. Von einer Olympia-Qualifikation oder dem Gewinn einer WM-Medaille sind die Schweizer weit entfernt.

Die im Zeitspringen begonnene Schweizer Pechsträhne erlebte schon beim ersten Ritt von Steve Guerdat im Nationenpreis eine Fortsetzung. Der ehrgeizige Jurassier scheiterte mit seinem Hengst Tresor dreimal in Kombinationen; beim Ein- und Aussprung in der klassierenden Dreierkombination und am Einsprung in die Zweierkombination.

Für die erste erfreuliche Nachricht waren ausgerechnet Daniel Etter mit Peu à Peu besorgt, die am Starttag doch so versagt hatten. Der Seeländer beklagte nur einen Vorhandfehler an einem Oxer, ritt stark und sein Pferd kämpfte.

Welch ein Schrecken am Dienstagmorgen vor Beginn des ersten Umgangs des Nationenpreises: Der Einsatz von Niklaus Schurtenbergers Cantus war bis am frühen Nachmittag fraglich. Der Schimmel leidet an einem schmerzhaften Hufabszess im rechten Vorderbein und konnte nur mit einem Spezialeisen und einer entlastenden Ledersohle am lädierten Huf einsatzbereit gemacht werden.

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