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Vorwurf an Bochums Vereinsspitze

Marcel Koller hat nach seinem Rauswurf als Trainer des Bundesligisten Bochum dem Umfeld des Klubs viel zu hohes Anspruchsdenken vorgeworfen.

"Man will intern nicht sehen, was Externe wahrnehmen: Dass es mit den zur Verfügung stehenden Mitteln nur um den Klassenerhalt gehen kann. Das will man in Bochum selbst nicht hören und ist nicht bereit, das anzunehmen", sagte der Schweizer im Interview mit dem Internetportal sport1.de.

Er selbst habe sich nach vier Jahren kaum etwas vorzuwerfen. "Wir spielen im vierten Jahr hintereinander in der Bundesliga. Das ist 16 Jahre lang in Bochum keinem anderen Trainer gelungen", so Koller. Allerdings habe er sich gefragt, ob die Arbeit bei all den Fan-Protesten in Bochum noch Sinn mache. Insofern habe ihn die schliesslich am Sonntag erfolgte Freistellung auch nicht mehr allzu sehr überrascht.

"Wenn man da mittendrin ist und die Situation analysiert hat, konnte man davon ausgehen, dass vielleicht etwas passiert." Koller will nun erstmal zwischen Deutschland und der Schweiz hin- und herpendeln und die Chance nutzen, "einen freien Kopf zu bekommen. Dann kann ich gestärkt eine neue Aufgabe angehen."

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