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Vize-Weltmeister hört auf

Bernd Schneider beendet seine Karriere. Der 37-jährige Ex-Internationale hat Bayer Leverkusen wegen seiner langwierigen Rückenverletzung um die Auflösung seines Vertrages gebeten.

Bei einer ärztlichen Nachuntersuchung wurde festgestellt, dass die Rückenmarksverletzung, die Schneider im April 2008 bei einem Sportunfall erlitten hatte, die Fortsetzung seiner Laufbahn unmöglich macht. Schneider bestritt 81 Länderspiele für Deutschland und wurde 2002 Vizeweltmeister sowie 2006 WM-Dritter.

"Ich habe seit diesem Unfall gesundheitliche Probleme. Mit meiner Entscheidung folge ich den Ratschlägen der Fachärzte", sagt der Teamkollege von Tranquillo Barnetta und Pirmin Schwegler. Seit 1999 spielte Schneider für Leverkusen hat in 263 Bundesliga-Einsätzen 35 Tore erzielt. "Diese Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen, ich trage aber Verantwortung für meine Familie." Bundestrainer Joachim Löw bedauerte den Rücktritt und würdigte seinen Stellenwert im Nationalteam: "Über viele Jahre hinweg war er ein wichtiger Spieler unseres Teams, der grossen Anteil an vielen Erfolgen hatte."

Schneider hatte seine Profi-Karriere 1991 bei Carl Zeiss Jena in der damaligen 2. Bundesliga Süd begonnen. In der Saison 1998/99 wechselte er zum Bundesligisten Eintracht Frankfurt. Bei seinem Stammverein in Jena agiert der technisch versierte Mittelfeldspieler ab sofort als Berater von Trainer René van Eck.

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