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Vierte Niederlage im vierten WM-Spiel für die Schweizer Curler

Nach den missratenen Leistungen zum Auftakt steigern sich die Schweizer Curler an der WM in Basel deutlich. Sie verlieren gegen Mitfavorit Schottland unglücklich 4:7, schlagen aber Deutschland 9:4.

Auf die drei Niederlagen und die unbefriedigenden Leistungen vom Wochenende haben das Schweizer Team und Nationalcoach Andreas Schwaller umgehend reagiert - mit einer Rochade in der Aufstellung. Benoît Schwarz, 20-jähriger Ersatzspieler und Nummer 4 des Genfer Junioren-Weltmeisterteams von 2010, übernahm Toni Müllers Rolle der Nummer 4. Müller, der am Wochenende mit dem Tempo der Steine offensichtliche Mühe bekundet hatte, rückte auf die erste Position, auf der er WM-Neuling Jürg Bamert ersetzte.

Die Wechsel hatten eine positive Wirkung. Den Schweizern glückte in der offensiv geführten Partie gegen die WM-Mitfavoriten aus Schottland (Tom Brewster) die bis dorthin beste Darbietung. Gerade Benoît Schwarz, der auch im aufstrebenden Genfer Team als Nummer 4 agiert, spielte bei seinem Debüt an einer WM der "Grossen" in wichtigen Situationen zum Teil ausgezeichnete Steine. Die Fans in der St. Jakobshalle quittierten es mit warmem Applaus. Mit etwa Glück wäre Benoît Schwarz im 10. End ein Dreierhaus gelungen. Es hätte den Sieg bedeutet.

Dem Hamburger Team um den routinierten Skip Johnny Jahr waren die Schweizer haushoch überlegen. Der keck aufspielende Benoît Schwarz überzeugte abermals mit einer Reihe ausgezeichneter Steine. Mit einem davon, einem Doppel-Takeout, entfernte er im 5. End zwei deutsche Steine aus der Mitte des Hauses. Dieser Big Shot führte zu einem Dreierhaus und zur vorentscheidenden 7:2-Führung.

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