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Ursina Haller und Nadja Purtschert in der Halfpipe gescheitert

Die Schweizer erleben an der Snowboard-WM in Kanada die erste Enttäuschung. Am Tag nach dem 2. Platz von Sina Candrian verpassen Nadja Purtschert und Ursina Haller den Final in der Halfpipe.

Nadja Purtschert als 18. und Ursina Haller, immerhin WM-Zweite von 2011, als 27. von 29 Teilnehmerinnen blieben in der eisigen Pipe von Stoneham klar unter den Erwartungen. Sowohl die 23-jährige Schwyzerin als auch die 27-jährige Bündner Teamleaderin brachte keinen der beiden Runs in der Vorausscheidung fehlerlos ins Ziel. Um wenigstens via Halbfinals eine Chance zu erhalten, in die Endausmarchung vorzustossen, fehlten den beiden Schweizerinnen 13 und mehr Punkte.

Zumindest für Hallers schlechte Klassierung gab es eine plausible Erklärung. Eine Magen-Darm-Grippe schwächte die Silbermedaillen-Gewinnerin von La Molina in der unmittelbaren Vorbereitung spürbar. Nach dem Aufstehen am Renntag streikte der Körper, im Wettkampf selber stürzte Haller dann in beiden Läufen. Purtschert konnte zweimal den "720" (zwei Rotationen um die eigene Achse) nicht stehen. Einmal kam sie zu Fall, im zweiten musste sie mit der Hand in den Schnee greifen und konnte keinen fünften Sprung mehr anhängen.

Gewissermassen aus Sicherheitsgründen verzichtete die Schweizer Delegation darauf, die Big-Air-Qualifikation zu beschicken. Der gemeldete Leandro Eigensatz wurde von der Teamleitung zurückgezogen. Man erachte die schwierigen, eisigen Bedingungen auf dem gewaltigen Kicker in Québec City als zu gefährlich für relativ unerfahrene Athleten, meldete Snowboard-Chef Franco Giovanoli aus Kanada.

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