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«Jetzt müssen wir über die Bücher»

Selbstkritische Basler: Nach der Niederlage gegen Linz hat der FCB viel Arbeit vor sich.

Der FC Basel stolpert im Hinspiel der 3. Qualifikationsrunde über den Linzer ASK und verliert zuhause 1:2. Die Champions League ist damit wieder in weite Ferne gerückt.
Der FC Basel stolpert im Hinspiel der 3. Qualifikationsrunde über den Linzer ASK und verliert zuhause 1:2. Die Champions League ist damit wieder in weite Ferne gerückt.
Walter Bieri, Keystone
Schon zu Beginn zeigt der Underdog aus Österreich, dass er kein leichter Gegner ist. In der ersten halben Stunde kommt der FC Basel fast gar nicht ins Spiel.
Schon zu Beginn zeigt der Underdog aus Österreich, dass er kein leichter Gegner ist. In der ersten halben Stunde kommt der FC Basel fast gar nicht ins Spiel.
Georgios Kefalas, Keystone
Doch mehr als den Anschlusstreffer zum 1:2 durch Luca Zuffi in der 86. Minute schafft der FC Basel nicht mehr. Nach dem Spiel und der überraschenden Niederlage ist der Vizemeister der Schweiz enttäuscht.
Doch mehr als den Anschlusstreffer zum 1:2 durch Luca Zuffi in der 86. Minute schafft der FC Basel nicht mehr. Nach dem Spiel und der überraschenden Niederlage ist der Vizemeister der Schweiz enttäuscht.
Georgios Kefalas, Keystone
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Auf dem Papier sah das irgendwie einfacher aus. Insbesondere nach dem überraschenden Sieg gegen Eindhoven schien der Linzer ASK nur eine Zwischenstation auf dem Weg zum Champions-League-Playoff. Doch dieser Stolperstein ist nun um einiges grösser als angenommen.

1:2 verlieren die Basler das Hinspiel. Zu Hause, notabene. «Wir waren zu wenig im Spiel, zu wenig in den Zweikämpfen», analysiert Luca Zuffi nach Spielschluss. Der einzige Basler Torschütze hofft, dass sein herrlicher Treffer kurz vor Schluss noch entscheidend werden könnte: «Eine Niederlage mit einem Tor Unterschied muss man mal hinnehmen, wenn man einen schlechten Tag einzieht.»

Herrlicher Treffer: Luca Zuffi erzielt das 1:2. Videos: Teleclub Zoom

Ähnlich kritisch zeigt sich Goalie Jonas Omlin: «Das war keine gute Leistung von uns.» Allerdings hebt er auch die Qualitäten des Gegners hervor: «Sie haben es gut gemacht, haben gut gepresst. Dagegen haben wir das richtige Mittel nicht gefunden. Jetzt müssen wir über die Bücher.» LASK-Trainer Valérien Ismaël hingegen ist beeindruckt von der Leistung seines Teams. Das Erfolgsrezept sei denkbar einfach: «Wir haben eine klare Philosophie, ein klares Konzept. Bei uns ist kein Spieler der Star, sondern das System.»

Nackenschlag für Basel: Linz geht 1:0 in Führung.

Einem System, an dem sich der FCB die Zähne ausgebissen hat. Deshalb ist nur logisch, dass Ismaël optimistisch ist fürs Rückspiel vom kommenden Dienstag: «Jetzt heisst es Akku aufladen und zu Hause vor unseren Fans weiterkommen.» Und die Basler? Omlin sieht nur eine Chance: «Wir müssen eine unglaubliche Leistung abrufen.» Also so wie gegen Eindhoven.

Jetzt wird es schwierig: Linz erzielt das zweite Tor.

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