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Überrascht Aufsteiger Thun heute auch GC?

In der 3. Runde der Axpo Super League trifft heute Murat Yakin mit dem überraschenden Aufsteiger Thun auf seinen langjährigen Arbeitgeber GC (Spielbeginn 16.00 Uhr).

Dem Jung-Trainer ist mit Aufsteiger Thun der Start in die Saison nach Wunsch geglückt. Für Yakin ist dies keine Überraschung: "Wir müssen so weiterfahren und couragiert auftreten, dann brauchen wir uns vor keinem Gegner zu verstecken."

Auf das heutige Spiel gegen seinen langjährigen Verein freut sich der 35-Jährige. "Es ist ein besondere Partie, aber dies wird es auch gegen Basel und Luzern sein", so Yakin. Der Basler startete 1992 seine Profi-Karriere bei den Zürchern und gewann mit ihnen bis 1997 und seinem Wechsel zum VfB Stuttgart zwei Meister- sowie einen Cup-Titel. Von 2007 bis 2009 war er bei den Hoppers Assistent unter Hanspeter Latour und später U21-Trainer.

Auch deshalb kennt Yakin, der mit einigen Leuten aus dem Zürcher Umfeld noch heute Kontakt pflegt, viele Spieler des aktuellen GC-Kaders. "Die Mannschaft hat im Vergleich zur letzten Saison ein neues Gesicht. Die Abgänge haben weh getan", so Yakin. Trotz nur einem Punkt aus zwei Spielen lässt GC-Trainer Ciriaco Sforza aber keine Unruhe aufkommen: "Wir sind nicht hektisch und auch nicht nervös." Wichtig sei, dass die jungen Spieler lernen, Verantwortung zu übernehmen, sowohl auf als auch neben dem Platz.

Für die in diesen Tagen im Europacup engagierten Spitzenteams Basel (gegen St. Gallen) und Luzern (gegen Neuchâtel Xamax) geht es heute darum, den Abstecher in die heimische Liga möglichst unbeschadet zu überstehen.

Leader Basel erfreut sich einer guten Frühform und strotzt nach den beiden Startsiegen gegen Zürich und Sion und dem Erfolg am Mittwoch in der Champions-League-Qualifikation in Ungarn bereits wieder vor Selbstvertrauen. "Wir müssen weiter vorwärts marschieren", lautet die Devise von Trainer Thorsten Fink. Alles andere als ein Sieg heute (Spielbeginn 16.00 Uhr) gegen den FC St. Gallen, der seit acht Jahren am Rheinknie nicht mehr gewonnen hat, wäre eine Überraschung. Zumal der FCB über ein sehr breites und ausgeglichenes Kader verfügt und die Mehrbelastung problemlos wegstecken dürfte.

Luzerns Trainer Rolf Fringer klagt nach der Rückkehr aus Holland über Personalsorgen. Neben den verletzten Silvan Büchli, Dejan Sorgic und Christophe Lambert ist gegen Xamax auch der Einsatz der beiden Innenverteidiger Luqmon und Dusan Veskovac ungewiss. Und auch Nelson Ferreira musste gegen Utrecht angeschlagen ausgewechselt werden.

Andere Sorgen plagen derzeit Xamax-Trainer Jean-Michel Aeby. "Wir brauchen kein Video-Studium. Unser Abwehrverhalten war katastrophal", sagte er rückblickend zur die Partie gegen Thun, die Xamax trotz einer 2:0-Führung noch verlor. Die Neuenburger sind seit vier Spielen ohne Sieg, der letzte Auswärtserfolg datiert vom 27. September 2009 (2:1 in Zürich).

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