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«Wie ein Cowboy überwältigte Federer seinen jungen Kollegen»

Internationale Tennis-Journalisten würdigen den grossen Auftritt von Turniersieger Roger Federer beim US Open in New York.

BBC (Gb): Ein ausgezeichneter Federer beendet die Träume von Murray. Roger Federer spielte brillant auf, als er seinen fünften Titel in Folge beim US Open gewann. Er beendete die Hoffnungen von Murrays erster Grand-Slam-Krone. Der 21-jährige Murray wurde deklassiert.

The Sun (Gb): Andy Murray wurde letzte Nacht brutal von Roger Federer verhauen.

Spiegelonline (De): Der König von New York. Früher regierte er Wimbledon, aber nun hat Roger Federer sein Herrschaftsgebiet nach New York verlagert. ... Schwerelos leicht wirkte Federer bei den Überstunden am 15. Turniertag, die ihm einen neuen und phantastischen Eintrag in die Rekordbücher seines Sports einbrachten. Denn als erstem Spieler der modernen Tennis-Ära war es ihm nun gelungen, fünfmal hintereinander das komplizierte und nervenaufreibende Major-Turnier zu gewinnen. Ein Turnier, an dem andere Stars ein Leben lang verzweifelten und es nie zum Pokalsieg brachten. Nur der Amerikaner Bill Tilden hatte von 1920 bis 1924 das gleiche Kunststück wie der Maestro vollbracht, aber zu vergleichen war das nicht mit Federers magischem Fünfer hier und jetzt. ... Wie eine Nummer eins spielte der Mann, der seit kurzem nur noch die Nummer zwei ist, und wie ein Cowboy überwältigte Federer seinen jungen Kollegen - mit scharfen Schüssen aus der Hüfte, mit einer unglaublichen Angriffswucht, mit 44 Netzattacken in drei Sätzen, mit einer Aggressivität, die den armen Schotten regelrecht verängstigte.

Deutsche Presseagentur (De): Seit 84 Jahren hat das niemand mehr geschafft: Roger Federer gewann zum fünften Mal in Folge das US Open. In drei Sätzen setzte er sich gegen Andy Murray durch. Nur im zweiten Satz hatte der Schweizer einige Probleme mit dem Schotten. Damit feierte Federer nach seinen Finalniederlagen bei den French Open und in Wimbledon doch noch einen Grand-Slam-Titel in dieser Saison.

The New York Times (USA): Als Kosmopolit besitzt Roger Federer überall ein Heim: In Oberwil (Schweiz), in Wimbledon (England), in Flushing Meadows. Wer würde streiten, dass das Arthur-Ashe-Stadion nach seinem fünften US-Open-Titel in Folge nicht zu Federer gehört? … Murray, ein 21-jähriger Brite, bestritt als Nummer 4 der Welt den Final und spielte nicht einmal schlecht. Aber er war kein Gradmesser für Federer, der 36 Winners produzierte gegenüber 16 von Murray.

Aftonbladet (Sd): Roger Federer hat Geschichte geschrieben – schon wieder.

L’Equipe (Fr): Der Vortrag des Maestros. Schlechte Nachricht für die Ambitionen der jungen Generation: Roger Federer, der unbestrittene Patron des Circuits in mehr als vier Jahren, ist zurück. Er hat in den zwei Wochen des Turniers immer mehr zum grossen Tennis zurückgefunden.

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