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Wenig Rasenstunden für Wawrinka vor Wimbledon

Stan Wawrinka scheidet im Londoner Queen's Club schon in der Startrunde aus. Damit reist er mit wenig Matchpraxis auf Rasen nach Wimbledon.

Nicht in Schwung: Stan Wawrinka scheitert im Queen's Club schon in der 1. Runde. (14. Juni 2016)
Nicht in Schwung: Stan Wawrinka scheitert im Queen's Club schon in der 1. Runde. (14. Juni 2016)
Hannah McKay, Keystone
Der Spanier Fernando Verdasco, beileibe kein Rasenspezialist, ist an diesem Tag zu stark für den Romand.
Der Spanier Fernando Verdasco, beileibe kein Rasenspezialist, ist an diesem Tag zu stark für den Romand.
Getty Images
Kein Trost für die Schweizer Bevölkerung – auch in England regnet es des öftern.
Kein Trost für die Schweizer Bevölkerung – auch in England regnet es des öftern.
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Die Weltnummer 5 Stan Wawrinka scheiterte etwas überraschend am routinierten Spanier Fernando Verdasco 2:6, 6:7 (3:7). Die beiden hatten je zwei der bislang vier Direktbegegnungen gewonnen. Aber im einzigen Duell auf Rasen setzte sich der Waadtländer letztes Jahr in Wimbledon unbedrängt in drei Sätzen durch.

In seinem ersten Match der Rasensaison und seiner ersten Partie nach der Halbfinalniederlage am French Open gegen Andy Murray geriet Wawrinka im ersten Satz früh mit zwei Breaks in Rückstand. Es war auch das Resultat davon, dass er selber drei Breakchancen zum 1:1 ungenutzt gelassen hatte. Im ganzen ersten Satz vermochte Wawrinka von sechs Breakchancen keine einzige zu verwerten, wogegen Verdasco für zwei Breaks fünf Möglichkeiten benötigte.

Verdasco ist kein Rasenspezialist

Der frühere Top-10-Spieler Verdasco, anderthalb Jahre älter als Wawrinka und in der Weltrangliste an die 52. Position zurückgefallen, erwies sich als zäher, hart kämpfender Gegner, wogegen Wawrinka ungewohnt viele Fehler, auch viele einfache Fehler, beging. Solche einfachen Fehler machte er auch im Tiebreak, nachdem er sich im zweiten Satz deutlich gesteigert hatte.

Wawrinka schied davor in dieser Saison schon zweimal ebenfalls im ersten Einsatz aus, nämlich an den Masters-1000-Turnieren in Miami (gegen den Russen Andrej Kusnezow) und in Madrid (gegen den Australier Nick Kyrgios).

Verdasco ist beileibe kein Rasenspezialist. Die sieben Turniersiege seiner langen Karriere errang er alle auf Sand oder Hartplatz. Seine beste Leistung in Wimbledon war die Viertelfinal-Qualifikation 2013. In 13 Teilnahmen am wichtigsten Turnier schied er neunmal spätestens in der 3. Runde aus.

SDA/fal

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