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Tennisprofis an der Existenzgrenze

Eine Studie zeigt: 60 Prozent der verteilten Preisgelder gehen bei den Männern an 1 Prozent aller Spieler. Bei den Frauen ist es ähnlich.

162 Millionen Dollar Preisgeld verteilten die Profiturniere 2013 an die Männer, 120 Millionen waren es bei den Frauen. Das schreibt der Internationale Tennis-Verband (ITF) aufgrund einer Studie mit Zahlen aus dem Jahr 2013.

Reich mit dem Sport wird trotzdem nur ein kleiner Teil der Spieler. Die Top 50 der Männer holten sich 60 Prozent der gesamten Preisgeldsumme, also fast 100 Millionen Dollar. Bei den Frauen kassierten die besten 26 Spielerinnen mehr als 60 der ausbezahlten 120 Millionen. Die Topverdiener stehen im krassen Gegensatz zur breiten Masse der zwar sehr guten, aber nicht ausserordentlich guten Spieler. Von den 8874 bei der ITF registrierten und bis auf die unterste internationale Turnierstufe aktiven Männern waren 3896 nicht gut genug, um nur schon einen Dollar Preisgeld zu gewinnen, und mehr als 6000 von ihnen warten noch immer auf den ersten ATP-Ranglistenpunkt.

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