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Stanislas Wawrinka stoppt seine Talfahrt

Der Lausanner (ATP 14) hat sich am Masters-1000-Turnier in Rom nach hartem Kampf für die 2. Runde qualifiziert. Wawrinka besiegte Fabio Fognini 6:7 (5:7), 6:2, 6:4.

Endlich wieder ein Erfolgserlebnis: Stanislas Wawrinka steht in Rom in der 2. Runde.
Endlich wieder ein Erfolgserlebnis: Stanislas Wawrinka steht in Rom in der 2. Runde.
Reuters

Der Schweizer blieb damit auch im dritten Aufeinandertreffen mit dem Italiener auf der ATP-Tour siegreich. Wie bereits im Februar in Acapulco, als Wawrinka sich im dritten Satz 7:5 durchgesetzt hatte, verlangte der Italiener aus Sanremo auch diesmal dem Lausanner alles ab. Insgesamt dauerte die nur teilweise niveauvolle Partie gut zwei Stunden. Der letzte Sieg des Romands auf der Tour war Mitte März zustande gekommen.

Wawrinka hätte den Auftritt im Foro Italico allerdings auch kürzer und einfacher gestalten können. Nachdem er beim Stand von 4:5 im ersten Durchgang zwei Satzbälle abgewehrt hatte, führte er im Tiebreak bereits 5:3, ehe er den Satz doch noch aus den Händen gab.

Das wichtige Break im zweiten Satz

Gleich zu Beginn des zweiten Satzes leitete Wawrinka mit einem Break die Wende ein. Zwar musste er danach noch einige bange Momente überstehen und insgesamt vier Breakbälle abwehren, doch letztlich liess sich die Weltnummer 14 den Service nicht mehr abnehmen. Auch im entscheidenden Durchgang gelang Wawrinka der entscheiden Servicedurchbruch frühzeitig.

In der 2. Runde trifft der 26-Jährige, der im Vorjahr in Rom die Viertelfinals erreicht hatte, auf Fogninis Landsmann Filippo Volandri (ATP 79). Dieser hatte sich bereits am Sonntag gegen Thiemo de Bakker klar durchgesetzt. Roger Federer bestreitet nach einem Freilos seine Zweitrundenpartie am Mittwoch gegen Jo-Wilfried Tsonga (ATP 18), der am Dienstag nach Mitternacht Marcos Baghdatis klar besiegt hatte.

Oprandi schaffte Überraschung

Ein Ausscheiden in extremis zu verhindern, vermochte Robin Söderling. Der 26-jährige Schwede, die Nummer 5 des Turniers, wehrte gegen den letztjährigen Halbfinalisten Fernando Verdasco beim Stand von 2:6, 4:5 und Aufschlag des Spaniers drei Matchbälle in Serie ab. Am Ende setzte sich der zweifache French-Open-Finalist gegen die ehemalige Nummer 7 der Welt nach 2:43 Stunden 2:6, 7:5, 6:4 durch.

Im Turnier der Frauen feierte die italienisch-schweizerische Doppelbürgerin Romina Oprandi (WTA 85) ihren bisher sportlich wertvollsten Sieg. Die Bernerin, die dank einer Wild Card Aufnahme ins Tableau fand, kam beim 7:5, 3:6, 6:1 gegen die gesetzte Estin Kaia Kanepi (WTA 18) erst zum zweiten Sieg auf der WTA-Tour in dieser Saison. Und erst zum zweiten Mal in ihrer Karriere überhaupt gelang es Oprandi, eine Spielerin aus den Top 20 der Weltrangliste zu bezwingen. Im vergangenen Juli hatte die 25-Jährige die Französin Aravane Rezaï, die damalige Nummer 20, in Palermo geschlagen. In Rom, ihrer Lieblingsstadt, trifft Oprandi nun in der 2. Runde heute Mittwoch auf Daniela Hantuchova (Slk).

si/fal

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