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«Sie ist so nett und hat das schönste Spiel»

Ash Barty litt an einer Depression und wandte sich vom Tennis ab. Nun ist sie die Weltnummer 1 und begeistert auch ihre Gegnerinnen.

Alles stets perfekt machen wollte die 23-jährige Australierin Ashleigh Barty – und bremste sich dadurch lange. Foto: Getty Images

Alles stets perfekt machen wollte die 23-jährige Australierin Ashleigh Barty – und bremste sich dadurch lange. Foto: Getty Images

Adrian Ruch

Irgendwie passt Ashleigh Barty nicht richtig in die moderne Welt des Spitzensports. In einer Zeit, in der sich zahlreiche Athletinnen und Athleten als Ich-AG verstehen und die Selbstvermarktung Programm ist, spricht die Australierin nicht von «ich», sondern konsequent von «wir». So hat sie in Wimbledon etwa ­gesagt: «Wir spüren, dass wir den Ball gut schlagen, und fühlen uns wohl mit Gras unter den Füssen.» Obwohl sie als Nummer 1 aktuell die Tenniskönigin ist, verwendet die 23-Jährige nicht etwa den Pluralis Majestatis, sie betont vielmehr den Team­gedanken.

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