Roger Federer und die Gucci-Kobra

Ein edler Smoking mit Kristallen – der Maestro zeigt sich an der Met-Gala in New York in ungeahnt gewagtem Outfit.

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Wenn Anna Wintour ruft, kommen die Berühmten, Reichen und Schönen nach New York. Sei es für die jährlichen Modeschauen oder wie in diesem Fall bei einem Wohltätigkeitsball. Die so anerkannte wie gefürchtete Chefin des US-Modemagazins «Vogue» führte im Metropolitan Museum of Art in New York einmal mehr eine Charity-Gala durch, und die Gästeliste entsprach dem Who is Who der Prominenz aus verschiedensten Sparten.

Seit Jahren zählen auch Roger Federer und Gattin Mirka zu den Freunden von Wintour. Und so reiste der Tennis-Superstar am Tag nach dem «Match of Africa 4» von Seattle quer durchs Land und stürzte sich statt in Shorts und Tennis-Shirt in wertvolles Tuch. Sehr wertvolles, das Basismodell des Gucci-Smokings «Signoria» kann man im Internet für 2280 Franken bestellen.

Mut zu Extravaganz: Federer und die Kobra. Video: Youtube

Dasjenige, das Federer an der Seite seiner Gemahlin präsentierte, wird man zu diesem Preis nicht bekommen. Denn der Mann, der vom Magazin GQ zum «Most Stylish Man Alive» gekürt wurde, trug natürlich eine Spezialanfertigung, eine mit einer riesigen Kristallkobra auf dem Rücken. «Ich habe noch nie etwas ähnlich Mutiges getragen», sagte Federer gegenüber GQ. Kreiert wurde das edle Stück von Gucci-Chefdesigner Alessandro Michele und dem GQ-Kreativdirektor Jim Moore. Das Magazin beschreibt es auf der eigenen Website so: «Es ist der Roger Federer der Smokings.»

Federer hat schnell Gefallen an seinem neuen «Alter Ego» gefunden: «Vorne wirkt es wie fürs Business, auf der Rückseite wie für eine Party», fasst er zusammen. Besonders gefällt dem Mann, der auf dem Platz jeden Schlag beherrscht, dass auch diese Massanfertigung so facettenreich ist. «Mir gefällt Handwerkskunst und wenn es so viele Details hat, und hier hat es sehr viele Details. Speziell ist vor allem das Blumenmuster im Innern.»

Dass Federers Umfeld modisch Akzente setzt, ist nicht neu. Und manchmal wird dabei auch polarisiert, so wie zuletzt am Australian Open, als Mirkas pinkfarbener Gucci-Pullover zahllose Diskussionen rund um den Globus anregte. Federer weiss, dass auch diesmal sein Geschmack nicht auf uneingeschränkte Zustimmung stossen wird: «Entweder mag man es, oder man mag es nicht, aber wir wollten für diese Met Gala Risiken eingehen.» Das ist ihm zweifelsfrei gelungen.

Auch andere Stars wie Rihanna, Katy Perry oder Miranda Kerr präsentierten sich am «Mode-Happening» Met Gala extravagant:

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baz.ch/Newsnet

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