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Roger Federer souverän eine Runde weiter

Im Achtelfinal des Turniers in Madrid hat der Weltranglistenzweite den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga in zwei Sätzen geschlagen.

Roger Federer befindet sich beim Masters-Series-Turnier in Madrid weiter auf Erfolgskurs. Der als Nummer 2 gesetzte Baselbieter brauchte nur 63 Minuten, um sich des Australian-Open-Finalisten Jo-Wilfried Tsonga mit 6:4, 6:1 zu entledigen.

Tsonga hatte im fünften Game die ersten beiden Breakchancen, konnte diese aber nicht nützen. Im zehnten Game erleichterte der dunkelhäutige Franzose dann Federer den Gewinn des Satzes mit drei Doppelfehlern. Der 13-fache Sieger von Grand-Slam-Turnieren schaffte im zweiten Satz weitere Breaks zum 3:1 und 5:1 und hatte vor allem im Aufschlag das grosse Plus: Federer schlug neun Asse, beging nur einen Doppelfehler und hatte 62 Prozent der ersten Bälle im Ziel. Tsonga hingegen kam bei 48 Prozent erster Aufschläge nur auf drei Asse und fünf Doppelfehler.

Im nächsten Spiel trifft Federer auf den grossen Aufsteiger des Jahres: Juan Martin Del Potro war noch nach Wimbledon die Nummer 65 der Welt, gewann seither aber 32 von 34 Partien und ist nun die Nummer 9. Zudem führte er Argentinien in den Davis-Cup-Final. Der Schlaks aus Tandil liess im Achtelfinal Titelverteidiger David Nalbandian beim 6:4, 6:2 keine Chance.

Schlappe für Wawrinka

Dafür werden die Chancen von Stanislas Wawrinka, seiner Saison mit der erstmaligen Masters-Qualifikation die Krone aufzusetzen, immer kleiner. Im Achtelfinal in Madrid unterlag der Waadtländer dem Spanier Feliciano Lopez (ATP 40) 4:6, 4:6. Zwei aufeinanderfolgende Serviceverluste zum 4:5 im ersten und zum 0:1 im zweiten Satz erwiesen sich aus Wawrinkas Sicht als fatal. Der Olympia-Sieger im Doppel hatte beim Service des spanischen Linkshänders grosse Probleme und kam im Verlaufe der 73-minütigen Partie zu keiner einzigen Breakchance. Am Schluss servierte Lopez ohne Punktverlust aus.

Wawrinkas Rückstand auf den achten Platz, der zur Teilnahme in Schanghai berechtigen würde, vergrössert sich damit weiter. Der Romand müsste bei den letzten beiden Turnieren in Basel und Paris-Bercy schon hervorragend spielen, um den Sprung nach China noch zu schaffen.

Nadal gegen Wawrinka-Bezwinger

Lopez nächster Gegner ist Rafael Nadal. Der Weltranglisten-Erste besiegte Richard Gasquet auch im sechsten Duell und agierte beim 6:4, 6:2 gegen den Südfranzosen sehr speditiv. Falls Nadal das Endspiel erreichen sollte, steht auch mathematisch fest, dass er erstmals ein Jahr als Nummer 1 der Welt beenden wird.

Nadal befindet sich beim grössten Turnier seines Landes also auf Kurs zum neunten Titel eines sensationellen Jahres. Mit einem Erfolg im Linkshänder-Vergleich gegen Lopez würde er seine Jahresbilanz auf 80:9 verbessern und hätte damit so viele Matches gewonnen wie noch in keinem Jahr (2005: 79:10).

si/vin

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