Zum Hauptinhalt springen

Roger Federer: «Der Rücken ist wichtiger»

Roger Federer äussert sich nach dem Match gegen Radek Stepanek zu seinen gesundheitlichen Problemen.

Herr Federer, wann fanden Sie heraus, dass Andy Roddick nicht würde antreten können, und wie gingen Sie mit dieser ungewöhnlichen Situation um? Man ist immer auf ein derartiges Szenario vorbereitet, zumal die Ersatzspieler in den Garderoben herumschwirren. Ich hörte von Roddicks Forfait nach dem Aufwärmen, doch die Neuigkeit änderte nicht viel. Ich denke, es war wohl etwas einfacher, gegen Stepanek zu spielen, der zum ersten Mal am Masters-Cup teilnimmt.

Laut Gerüchten sind Sie krank gewesen. Können Sie uns aufklären? Nach dem Match gegen Simon bekam ich Magenschmerzen. Als ich am Dienstag aufwachte, fühlte ich mich schrecklich. Ich verliess mein Hotelzimmer den ganzen Tag nicht. Es wäre völlig unmöglich gewesen anzutreten.

Hatten auch Sie daran gedacht, Forfait zu geben? Gestern Abend (am Dienstag, die Red.) ging es mir etwas besser. Ich konnte etwas essen und die Nahrung bei mir behalten. Ich sagte zu mir: Wenn ich mich am Morgen einigermassen gut fühle, versuche ich es. Ich habe mich von Schweizer Ärzten beraten lassen und denke, die Magenschmerzen sind nur eine 24-Stunden-Geschichte.

Und wie fühlten Sie sich auf dem Platz? Ein wenig benebelt, denn ich hatte sehr viel Energie verloren. Ich versuchte daher, keinen Schritt zu viel zu machen. Insofern war es ein Vorteil, gegen Stepanek spielen zu können. Gegen Roddick wäre die Intensität sicherlich höher gewesen, und ich hätte in der Defensive mehr arbeiten müssen.

Rückten auf Grund der Magenbeschwerden die Probleme mit dem Rücken in den Hintergrund? Ich wusste, dass der Bauch entscheiden würde, ob ich würde spielen können. Doch der Rücken ist für mich grundsätzlich wichtiger. Am Dienstag konnte ich weder für meinen Rücken Reha machen noch mir den Muskelkater herausmassieren lassen. Daher bin ich froh, spürte ich den Rücken während des Matches nicht.

Wie geht es Ihnen jetzt, nach der Partie? Ich fühle mich nicht schlecht, sogar eher besser als vor dem Spiel.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch