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Remis zwischen der Schweiz und dem Titelverteidiger

Nach dem ersten Tag des Davis-Cup-Achtelfinals in Genf zwischen der Schweiz und Tschechien steht es 1:1. Stanislas Wawrinka gewinnt, Henri Laaksonen verliert.

Ausgleich geschafft: Favorit Tomas Berdych benötigte vier Sätze, um sich gegen Henri Laaksonen durchzusetzen.
Ausgleich geschafft: Favorit Tomas Berdych benötigte vier Sätze, um sich gegen Henri Laaksonen durchzusetzen.
Keystone

Henri Laaksonen liess sich bei seinem ersten Davis-Cup-Auftritt für die Schweiz nicht einschüchtern. Der Sohn einer Finnin und eines Schweizers leistete dem übermächtigen Tomas Berdych, der Nummer 6 der Welt, auf dem Weg zum 3:6, 2:6, 7:6 (7:5), 1:6 durchaus Widerstand. Ihm gelangen nahezu gleich viele Gewinnschläge wie dem achtfachen ATP-Turniersieger (44:50). Er machte viel Druck und beschränkte sich nicht darauf, den Schaden in Grenzen zu halten. Es war ein viel versprechender Auftritt des 20-Jährigen, der letztes Jahr dank Wildcards in Gstaad und Basel hatte antreten können.

Sein Mut und seine Risikobereitschaft nach einem nervösen Start wurde mit dem Gewinn des dritten Satzes belohnt. Dem Sieg kam Laaksonen trotz allem nicht nahe. Fünfmal musste er seinen Aufschlag abgeben, während Berdych nur einmal einer Breakchance gegenüberstand, die er mit einem Ass zunichte machte.

Souveräner Wawrinka

Stanislas Wawrinka hatte zuvor für den Schweizer Punkt gesorgt - auf souveräne Art und Weise. Der Weltranglisten-17. deklassierte Lukas Rosol (ATP 73) in 102 Minuten 6:4, 6:3, 6:4. Er war von der Grundlinie aus eine Klasse besser als sein Widersacher, der sich im letzten Jahr als Bezwinger von Rafael Nadal in Wimbledon einen Namen gemacht hatte. Nur im ersten Satz mussten die Schweizer Fans unter den rund 3500 Zuschauern in der Palexpo-Halle 7 ganz kurz um einen Sieg von Wawrinka zittern. Der Waadtländer geriet mit einem Break 3:4 in Rückstand, korrigierte die Rücklage aber eindrücklich mit sechs gewonnen Games in Folge. Spätestens nach dem Gewinn des ersten Umgangs war die Partie nicht mehr umstritten.

Wawrinka spielte solid. Eine Ausnahmeleistung wie beim Australian Open gegen Novak Djokovic war nicht nötig. Es reichte eine konzentrierte Leistung. Rosol schlug zwar phasenweise beeindruckend auf, hatte aber auch immer wieder Aussetzer, von denen Wawrinka profitierte. In den Sätzen zwei und drei gelang dem Lokalmatador der entscheidende Servicedurchbruch jeweils bei erster Gelegenheit. Rosol konnte sich imerhin damit trösten, dass ihm der Schlag des Tages gelang: ein zwischen den beiden gespielten Passierball.

Am Samstag steht das Doppel im Programm. Für die Schweiz gegen den Titelverteidiger stehen dann Wawrinka und Marco Chiudinelli im Einsatz.

si/fal

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