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Nadals Rückkehr mit neuen Werten

Seit den Swiss Indoors in Basel hat Rafael Nadal nicht mehr wettkampfmässig Tennis gespielt. Nun ist der Spanier zurück – voller Motivation und mit neuen Zielen.

Will in dieser Woche so viel spielen wie möglich: Rafael Nadal.
Will in dieser Woche so viel spielen wie möglich: Rafael Nadal.
Keystone

Zum ersten Mal seit den Swiss Indoors in Basel bestreitet Rafael Nadal (ATP 3) in dieser Woche in Doha einen Ernstkampf. Auf seine Ziele für dieses Jahr angesprochen stapelt der Spanier gewohnt tief: «Ich will in jedem Turnier, bei dem ich spiele, konkurrenzfähig sein. Natürlich brauche ich dafür noch mehr Zeit, aber ich bin zufrieden mit meinem Training und ich arbeite momentan hart.»

Die erneute Verletzungspause hat Nadal auch vorsichtiger werden lassen. In einem Interview mit dem französischen TV-Sender «Stade 2» erklärte Nadal unlängst, dass er sich nicht mehr darauf fokussiere, die Nummer 1 zu werden. «Wenn es sich aufgrund meiner Resultate ergibt, ist das grossartig, aber ich verfolge dieses Ziel nicht mehr aktiv.» Viel wichtiger sei für ihn, noch viele Jahre spielen zu können. «Ich werde nicht die besten Jahre meiner Karriere riskieren, nur um um jeden Preis wieder die Nummer 1 zu werden.»

«Der Saisonstart bringt neue Motivation mit sich»

Im vergangenen Jahr hat die Gesundheit der Weltnummer 3 immer wieder zu schaffen gemacht. Im Sommer musste er wegen einer Handgelenkverletzung auf das US Open verzichten und nach dem Turnier in Basel Ende Oktober musste er sich einer Blinddarmoperation unterziehen und fiel für den Rest der Saison 2014 aus. Zwar hat Nadal in diesem Jahr schon das Einladungsturnier in Abu Dhabi gespielt, wo er Stan Wawrinka im Spiel um Platz 3 schlug, doch der sportliche Wert dieser Schaukämpfe bleibt gering. Erst in Qatar geht es richtig los. «Ich bin froh hier in Doha zu sein. Der Saisonstart ist für mich eine neue Herausforderung und bringt neue Motivation mit sich», so Nadal.

«Das Ziel in dieser Woche ist es einfach, dass ich viele Matches spiele. Je mehr, desto besser», erklärt Nadal. Er brauche noch Zeit, um sich wieder zurecht zu finden, das sei aber ganz normal. Im letzten Jahr triumphierte der Mallorquiner im sechsten Anlauf zum ersten Mal beim Turnier im Wüstenstaat. Das Unterfangen, seinen Titel zu verteidigen, hat Nadal trotz seiner Verletzungspause noch nicht abgeschrieben: «Wenn ich ein paar Matches spielen und auch gewinnen kann, dann wird das Gefühl zurückkommen. Aber es ist ein starkes Turnier, viele gute Spieler sind mit dabei.» Darunter auch Weltnummer 1 Novak Djokovic, Tomas Berdych (ATP 7) und David Ferrer (ATP 10). Geht es nach der Setzung, dann würde Nadal im Halbfinal auf Berdych treffen.

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