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Nadal droht Ärger mit dem Fiskus

Offenbar hat das spanische Finanzamt Ermittlungen gegen die Firma des Tennisstars eingeleitet. Das Unternehmen, das Rafael Nadal und seinem Vater gehört, soll zu geringe Einnahmen versteuert haben.

Wehrt sich gegen die Vorwürfe: Rafael Nadal.
Wehrt sich gegen die Vorwürfe: Rafael Nadal.
Keystone

Rafael Nadal droht Ärger von den Steuerbehörden. Laut spanischen Medienberichten hat das Finanzamt Ermittlungen gegen Nadals Firma Aspermir eingeleitet. Die von Nadal und dessen Vater Sebastian kontrollierte Firma hatte ihren Sitz in der baskischen Stadt San Sebastian. Sie soll von 2005 bis 2009 bei 47 Millionen Euro Einnahmen nur gut 11'000 Euro versteuert haben.

Bis zum Regierungswechsel im Mai des vergangenen Jahres hatten die Behörden im Baskenland eine grosszügige Steuerpolitik betrieben. Seit Dezember 2011 geben die verschiedenen Unternehmen der Gruppe Nadals Heimat Manacor auf Mallorca als Firmensitz an.

In einem Statement wehrte sich der zehnfache Major-Sieger gegen die Vorwürfe. Er und die genannten Firmen seien den steuerlichen Verpflichtungen nachgekommen.

si/kpn

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