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Murray behält in Melbourne die Nerven

Trotz des Dramas um Andy Murrays Schwiegervater – und Ana Ivanovics Coach – setzt sich der Brite am Australian Open gegen den Portugiesen Joao Sousa durch.

Setzte sich nach zweieinhalb Stunden gegen Joao Sousa durch: Andy Murray am Australien Open in Melbourne. (23.1.2016)
Setzte sich nach zweieinhalb Stunden gegen Joao Sousa durch: Andy Murray am Australien Open in Melbourne. (23.1.2016)
Lukas Koch, Keystone

Ein Kollaps von Tennis-Coach Nigel Sears hat am Samstag die Australian Open überschattet. Die Partie zwischen Ana Ivanovic und Madison Keys wurde unterbrochen. Beim Seitenwechsel nach dem ersten Game des zweiten Satzes machte Ivanovic den Schiedsrichter darauf aufmerksam, dass es sich bei der Person, die auf der Tribüne betreut würde, um ihren Coach handle.

Ana Ivanovic gab ohne ihren Coach die Partie gegen die favorisierte Madison Keys aus der Hand. Nach dem Vorfall gewann sie bloss noch sieben der nächsten 19 Games und verlor 6:4, 4:6, 4:6.

Murray ebenfalls informiert

Andy Murray stand zu dem Zeitpunkt in der Margaret-Court-Arena, dem zweitgrössten Platz, ebenfalls im Einsatz. Er wurde über den Zusammenbruch seines Schwiegervaters informiert. Das Spiel wurde aber nicht unterbrochen.

Andy Murray verlor kurz den Faden und gegen den Portugiesen Joao Sousa den zweiten Satz, setzte sich aber nach 2:38 Stunden mit 6:2, 3:6, 6:2, 6:2 durch. Murray wollte sich nach der Partie nicht zum Vorfall äussern. Seine Ehefrau, Kim Murray-Sears, weilt nicht in Australien. Sie erwartet Mitte Februar das erste Kind.

si/ij

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