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«Mein bestes Tennis ist nicht allzu weit weg»

Roger Federer gewann zum Auftakt des ATP-Turniers in Estoril (Por) in der 2. Runde in zwei Sätzen gegen Björn Phau (ATP 138).

Erleichtert: Roger Federer lässt sich nach seinem Auftaktsieg feiern.
Erleichtert: Roger Federer lässt sich nach seinem Auftaktsieg feiern.
Keystone

Roger Federer hat erstmals in diesem Jahr eine Partie auf Sand gewonnen. Im Achtelfinal von Estoril setzte sich die Weltnummer 1 in 83 Minuten gegen den Deutschen Björn Phau 6:3, 6:4 durch.

Federer hatte mit dem ungemein laufstarken Deutschen speziell beim Aufschlag kaum Probleme. Der Baselbieter gewann mit dem ersten und zweiten Ball jeweils drei Viertel aller Punkte und wehrte auch die drei einzigen Breakchancen seines Widersachers ab, als er bei 5:3 zum Gewinn des ersten Satzes servierte. Ihm selber reichten zwei Breaks aus neun Chancen zum sicheren Sieg. «Es war wichtig, dass ich in dieser heiklen Phase gut gespielt habe», befand Federer nach seinem zweiten Erfolg im dritten Vergleich mit Phau.

«Es war nicht immer ein schönes Spiel»

Dass der Match nicht unbedingt wegen der spielerischen Qualität in die Geschichte eingehen wird, war für Federer sekundär: «Es war nicht immer ein schönes Spiel, aber das kümmert mich nicht. Ich bin sicher, mein bestes Tennis ist nicht allzu weit weg.»

Nächster Gegner ist der früher für ihn sehr unangenehme Arnaud Clément. Gegen den Wahlschweizer verlor Federer drei der vier ersten Partien, mittlerweile steht es im Head-to-Head 6:3. Federer weiss um die Gefährlichkeit des einstigen Australian-Open-Finalisten: «Er wechselt sehr gut von Defensive auf Offensive und es wird sicher nicht einfach.»

Niederlage für Vögele

Für Stefanie Vögele endete das Sandplatzturnier in Estoril (Por) in der 2. Runde. Dreisatzniederlage gegen Anastasia Rodionowa Die Aargauerin (WTA 69) unterlag im noblen Lissaboner Vorort Anastasia Rodionowa (WTA 99) in 105 Minuten 4:6, 6:2, 3:6. Einen Tag nach ihrem ersten Sieg auf der Frauentour seit fast drei Monaten vergab Vögele am Mittwoch gegen die in Australien eingebürgerte Russin im dritten Satz die Chance, mittels Break auf 4:5 heranzukommen. Im zweiten Durchgang hatte Vögele ihrer Gegnerin gleich drei Mal den Service abgenommen.

Wawrinka siegt in Belgrad

Stanislas Wawrinka hat im ATP-Turnier in Belgrad mühelos die Viertelfinals erreicht. Der als Nummer 4 gesetzte Waadtländer schlug den italienischen Qualifikanten Alessio Di Mauro 6:1, 6:4. Wawrinkas Sieg gegen den Linkshänder kam einer Revanche gleich. Das zuvor einzige Duell hatte Di Mauro vor vier Jahren in Monte Carlo für sich entschieden. Mittlerweile haben sich die Kräfteverhältnisse deutlich verschoben.

Derweil Wawrinka längst zu den weltbesten 25 Spielern gehört, ist der Italiener im Ranking lediglich auf Position 257 zu finden. Zum zuvor letzten Mal war Di Mauro vor drei Jahren im French Open im Hauptfeld eines «grossen» Turniers gestanden. Wawrinkas nächster Gegner ist entweder der Serbe Viktor Troicki oder der Franzose Florent Serra.

si/str

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