Federers Halbfinal-Gegner entkam vor 5 Jahren knapp dem Tod

Stefanos Tsitsipas ist der erste griechische Weltklassespieler. Der 21-Jährige ist kein 0815-Tennisprofi. Vier Fakten zur Weltnummer 6.

Stefanos Tsitsipas spricht über die Transportmittel in Basel. (Video: Youtube)
Adrian Ruch

Das Tennis im Blut

Tsitsipas ist quasi im Tennisclub Glyfada aufgewachsen, für dessen Courts Vater Apostolos damals zuständig war. Und Mutter Julia, eine gebürtige Russin, war in der Heimat eine Spitzenspielerin gewesen.

2019 jeden der Big 3 geschlagen

Roger Federer bezwang der Grieche am Australian Open, Rafael Nadal in Madrid sogar auf Sand und Novak Djokovic in Shanghai. Gegen den Serben war es schon der zweite Sieg.

Dem Tod knapp entkommen

Mit 16 Jahren sprang Tsitsipas mit einem älteren Kollegen auf Kreta ins Meer und wurde von der starken Strömung aufs offene Meer hinausgetrieben. Zum Glück kam der Vater hinzu und schwamm sofort los, um den beiden Jugendlichen zu helfen. Zu dritt kämpften sie in den Wellen ums Überleben – mit Erfolg. Tsitsipas junior erzählt rückblickend, er habe kaum noch atmen können. «Ich begann zu visualisieren, dass ich sterben würde. Ich weiss, dass ich Glück habe, noch am Leben zu sein.»

Nur noch selten online

Im vergangenen Sommer geriet der junge Tennisprofi in eine persönliche Krise, die sich auf das Wohlbefinden und die Resultate negativ auswirkte. Tsitsipas entschloss sich, mehr auf seine Bedürfnisse zu achten und nicht mehr ständig online zu sein. Ausser Youtube und WhatsApp löschte er alle Social-Media-Apps von seinem Mobiltelefon. Was er hingegen weiterführt, sind seine Video-Blogs, die er auf seinen Reisen dreht.

baz.ch/Newsnet

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